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IM Zürich, 27. Juli, 2014

 

Mit sehr guten Erinnerungen ging ich an den Start vom Ironman Zürich.  Letztes Jahr holte ich mir dort, bei meinem ersten Start über die Langdistanz, gleich den 2. Rang. Nattürlich wollte ich auch dieses Jahr wieder aufs Podest laufen und gab alles um dies zu erreichen.

Im Schwimmen lief es mir sehr gut, und ich konnte mich locker an die Füsse der schnellsten Männer hängen. Die 3.8 Kilometer gingen sehr schnell vorbei und ich stieg in der ersten Männergruppe aus dem Wasser, mit gut fünf Minuten Vorsprung auf die zweite Frau. Auf dem Velo war ich dann ganz schnell auf mich alleine gestellt, da ich den schnellsten Pro Männern nattürlich nicht folgen konnte und die nächsten Athletinnen zu weit hinten waren. Als ich später sah, dass viele Frauen mit den schnellsten Age Group Männern gefahren sind, fragte ich mich schon ob es sich überhaupt lohnt, so viel rauszuschwimmen. Auch wenn sie die zehn Meter Abstand einhalten, in einer Gruppe ist es definitiv einfacher. Ich versuchte mich nicht gross zu ärgern und versuchte einen guten Rhytmus zu finden, um die 180 Kilometer möglichst gleichmässig zu absolvieren. Bei Kilometer 80 überholte mich die erste Frau und ich fuhr bis 110 Kilometer an zweiter Position. Als auch Daniela Ryf (spätere Siegerin) und Natasha Badmann zu mir aufschlossen, hatte ich eine kleine Krise und ich konnte nicht mitgehen und musste sogar etwas Tempo rausnehmen. Zum Schluss ging es wieder etwas besser und ich wechselte als vierte Athletin aufs Laufen, gut vier Minuten hinter der 3. Platzierten. Als ich die vier Minuten Rückstand hörte, dachte ich, das ist machbar und versuchte diese so schnell wie möglich zu schliessen. Bis zur Hälfte lief das alles sehr gut, und ich konnte bis zu 1' zur 3. Platzierten und 2'30'' zur 2. Platzierten heranlaufen. Leider vergass ich bei meiner ''Mission aufs Podest'' genügend zu essen und zu trinken, was für die zweite Hälfte des Marathons sehr wichtig gewesen wäre. Somit wurden die zweiten 21 Kilometer sehr sehr hart und ich verlor wieder einiges an Zeit und leider auch noch zwei Plätze, sodass ich schlussendlich als 6. ins Ziel lief. Nattürlich war ich zuerst enttäuscht mit dem 6. Rang, trotzdem habe ich alles gegeben und musste mich mit diesem Rang zufrieden geben. Mit der zweit besten Marathonzeit, die ich je gelaufen bin, war auch der Marathon gar nicht so langsam wie es sich am Schluss angefühlt hat. ;) Ich habe definitiv einiges gelernt und freue mich es am nächsten IM besser zu machen.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinen Supportern und meiner Familie die mich alle den ganzen Tag unterstütz haben. Nattürlich auch herzlichen Dank an meine Sponsoren und dem Team Koach,  für die unglaubliche Unterstützung am Streckenrand, ihr seit die Besten.

 

Céline :)

Schweizermeisterschaften und Europacup, Genf, 20. Juli, 2014

 

Wie jedes Jahr startete ich am letzten Sonntag in Genf am Europacup. Dieses Jahr war es jedoch etwas anders als in den vergangenen Jahren. Da nächstes Jahr die Europameisterschaften in Genf stattfinden werden, war dieses Jahr sozusagen die Hauptprobe, und auch das Feld etwas stärker wie in den vergangenen Jahren. Zusätzlich war dieses Rennen für uns Schweizer auch noch die Schweizermeisterschaften über die olympische Distanz. Das Rennen in Genf gehört, mit der anspruchsvollen Radstrecke, zu einem meiner Lieblingsrennen, und ich freue mich jedes Jahr auf diesen Wettkampf.

Im Schwimmen hatte ich einen schlechten Start, konnte das Loch zu den beiden Spitzenschwimmerinnen jedoch schnell schliessen und konnte danach ''locker'' mit schwimmen. In einer 3er-Gruppe stiegen wir aufs Rad mit 50'' Vorsprung auf die erste grosse Gruppe. Auf dem Rad hatte ich anfangs etwas Mühe und konnte erst nach 30 Kilometer meine Velostärke ausspielen. Mit vier weiteren Athletinnen wechselte ich auf die abschliessenden 10 Laufkilometer. Im Laufen fühlte ich mich nicht schlecht, und konnte einen guten Rhytmus laufen, musste mich aber noch von ein paar schnellen Läuferinnen, aus der zweiten Radgruppe, überholen lassen. Die erste Athletin war eine Klasse für sich und niemand konnte ihr auf der Laufstrecke folgen.  Die Ränge zwei bis zehn lagen jedoch nur wenige Sekunden auseinander und ich war somit mit dem 10. Platz  zufrieden. Da ich die schnellste Schweizerin war, sicherte ich mir den diesjährigen Schweizermeistertitel, über welchen ich mich sehr freute. Nach drei U23 Schweizermeistertitel, ist dieser mein erster Titel in der Elite-Kategorie.

 

Am Sonntag findet bereits wieder der IM in Zürich statt, mit sehr guten Erinnerungen aus dem letzten Jahr, freue ich mich nattürlich schon lange auf dieses Rennen.

 

Céline ;)

Swiss Pro League Triathlon, Sempach, 6. Juli, 2014

 

Nach einer harten Trainingswoche, nahm ich am letzten Sonntag am Sprinttriathlon in Sempach teil. Für die Frauen war es das erste Rennen der Swiss Triathlon Pro League. Das Rennen in Sempach ist mit dem Intervallstart  immer sehr speziell. Ich wurde als 2. letzte Frau auf die Strecke gescickt und startete 30'' vor der späteren Siegerin, Daniela Ryf. Nattürlich ist aufholen immer etwas einfacher als gejagt zu werden, trotzdem gab ich von anfang an vollgas. Im Schwimmen fühlte ich mich gut und ich konnte bereits die zwei Athletinnen vor mir aufholen. Auf dem Velo spürte ich dann die strengen Trainingstage der Vorwoche in den Beinen und hatte etwas Mühe einen guten Rhytmus zu finden. Nach gut 7 Kilometer wurde ich dann von Daniela aufgeholt und ich konnte ihr nicht wirklich folgen. Trotzdem konnte ich fast alle anderen Athletinnen, die vor mir starteten, aufholen. Ich schloss mit einem guten Lauf ab und konnte den zweiten Platz ins Ziel laufen.

Ich bin bereits wieder in St. Moritz und bereite mich hier für die nächsten Rennen vor. In gut einer Woche starte ich in Genf am Europacup und eine Woche später am IM in Zürich.

 

Hier gehts zum Zeitungsartikel, aus der Luzerner Zeitung.

 

Céline :)

70.3 Luxembourg, 21. Juni, 2014

 

Am letzten Sonntag startete ich erneut an einem Halbironman. Meine Trainings und meine Wettkämpfe sind vor allem für den IM Zürich ausgerichtet, das heisst alles was ich zur Zeit mache, gilt mehr oder weniger als Vorbereitung für den IM in Zürich, sodass ich dort topfit an der Startlinie stehe.

Mit meiner Schwester, welche das erste Mal an einem Halbironman teilnahm, reiste ich zwei Tage vor dem Rennen nach Luxembourg. Die Radstrecke haben wir zwar etwas falsch abgefahren, konnten aber trotzdem feststellen, dass es eine harte Radstrecke ist, mit viel Wind und auch einigen Höhenmeter. Die Landschaft war jedoch sehr schön und ich freute mich sehr auf das Rennen.

Das Rennen fand nicht wie gewohnt am frühen Morgen statt, sondern wurde erst am Nachmittag um 13.00 Uhr für die Pro Männer gestartet. Wir wurden dann zwei Minuten nach den Männern auf die Schwimmstrecke geschickt. Wie bereits erwartet, konnte ich mich schnell von den anderen Athletinnen absetzen und war auf mich alleine gestellt. Für mich ist es jeweils schwierig das Tempo hoch zu halten wenn ich ganz alleine bin, also versuchte ich einfach möglichst viele Männer aufzuholen. :) Gut drei Minuten konnte ich vor der ersten grösseren Gruppe aufs Rad wechseln, und musste anfangs auch da alleine für Tempo sorgen. Durch den Wind wurde auch der flache Radabschnitt sehr anstrengend, ich fühlte mich jedoch gut und konnte ein hohen und schnellen Rhytmus fahren. Bei Kilometer 35 musste ich mich bereits von der späteren Siegerin und Doperin Lisa Hütthaler (war zwei Jahre wegen EPO gesperrt) überholen lassen und nattürlich hatte ich keine Chance zum mithalten. Ich liess mich nicht gross beeindrucken und fuhr weiterhin ganz alleine und sah lange niemand vor und niemand hinter mir. Nach 70 Kilometer wurde ich von der Britin Susie Hignett aufgeholt, mit welcher ich jedoch gut bis zum Schluss der Radstrecke mitfahren konnte. Somit wechselten wir zusammen an 2./3. Stelle auf den abschliessenden Halbmarathon. Hignett ist eine starke Läuferin und ich musste sie schnell ziehen lassen. Ich fühlte mich jedoch gut, und konnte die ersten 10 Kilometer ein gutes Tempo laufen. Leider bekam ich dann erneut Magenprobleme, und musste wieder aufs WC, wobei ich gut drei Minuten verlor. Somit fiel ich einen Platz zurück und merkte dass auch die 5. und 6. Platzierte bereits sehr nah waren. Meine Magenkrämpfe wurden nicht wirklich besser und ich konnte keinen guten Rhytmus mehr finden. Als mich dann drei Kilometer vor Schluss die 5. Platzierte überholte, war ich alles andere als glücklich. Ich sammelte nochmals alle Kräfte zusammen und gab nochmals vollgas. Ich freute mich, dass ich, obwohl es mir sehr schlecht war, nicht aufegegeben habe und den 4. Platz ins Ziel laufen konnte.

Noch mehr freute ich mich aber als meine Schwester, bei ihrem ersten Halbironman, den 3. Platz, in ihrer Altersklasse holte. Sie war wirklich sehr gut und ich bin super stolz auf sie.

Mit diesem Rennen sah ich, dass ich für den IM in Zürich auf dem richtigen Weg bin, sofern ich meine Magenprobleme endlich in den Griff bekomme.

 

Céline :)

70.3 Rapperswil, 1. Juni, 2014

 

Vier Tage nach meiner Rückreise aus Mexico, startete ich bereits an meinem ersten Wettkampf in der Schweiz. Ich wusste von Anfang an, dass wenn ich starten werde, darf ich nicht allzu fest enttäuscht sein, wenn es nicht so gut läuft. Nach so einer langen Reise und der Zeitumstellung, kann man sicherlich nicht topfit am Start stehen. Trotzdem wollte ich unbedingt starten und ich freute mich endlich wieder einmal einen Halbironman zu absolvieren.

Zusammen mit den Pro Männer starten wir um 7.55 Uhr morgens, was eigentlich mitten in der Nacht wäre in Cozumel, zum Glück war das Wasser so kalt, sonst wäre ich vielleicht wieder eingeschlafen. ;)

Für mich ist es eigentlich einen grossen Vorteil, wenn mir mit den Männer starten können, somit kann ich jeweils den schnellsten Männern nachschwimmen. Leider war dieses Jahr das Tempo nicht wirklich schnell, sodass ich nach der Hälfte, selbst für etwas Tempo sorgte. Ich stieg Zeitgleich mit den schnellsten Männer aus dem Wasser. Auf dem Rad fühlte ich mich ziemlich gut die erste Runde und fuhr zusammen mit Michelle Vesterby an 2./3. Stelle. Auf der 2. Runde wurde ich etwas müde und verlor ein bisschen, ich konnte aber an vierter Stelle auf die Laufstrecke wechseln. Dort wurde ich schnell von der Olympiasiegerin Nicola Spirig überholt, ich konnte aber mit einem guten Rhytmus laufen und fühlte mich relativ gut. Bei Kilometer 9/10, wurden meine Magenprobleme stärker, sodass ich ''kurz'' aufs WC ging, leider ging es etwas länger, da ich Probleme hatte, meinen Anzug aus-und anzuziehen, wenn er nass ist. Nach dem ersten Mal dachte ich ok, jetzt habe ich gut 2'-3' verloren, das ist nicht so schlimm. Kurz nach dem ersten Stopp musste ich dann nochmals zwei Mal anhalten, und verlor somit auch meinen 5. Rang. Den 6. Schlussrang konnte ich jedoch noch kanpp ins Ziel retten, und versuchte nicht allzu enttäuscht zu sein. Es war sehr hart das Rennen überhaupt noch zu finishen, trotzdem bin ich froh bin ich fertig gelaufen und weiss, dass es ein gutes Training, für meinen weiteren Saisonverlauf war.

 

Céline :)

Pan Amercian Cup, Ixtapa, 24. Mai, 2014

 

Bevor ich zurück in die Schweiz flog, machte ich noch ein kurzen Zwischenstopp in Ixtapa für ein weiteres ITU Rennen. Als ich in Ixtapa ankam, musste ich feststellen, dass es hier noch einiges wärmer und vor allem feuchter, als in Cozumel ist. Dass wir um 11 Uhr morgens starteten, machte es nicht unbedingt einfacher. Somit musste ich mich auf ein sehr heisses Rennen gefasst.

Das Rennen fand nur über die Sprintdistanz statt, was mir bei diesen Temperaturen jedoch nicht viel ausmachte. Bereits im Schwimmen hatte ich heiss, ich konnte jedoch zusammen mit einer weiteren Atheltin wegschwimmen, sodass wir bereits 45'' vor den nächsten Athletinnen aus dem Wasser kamen. Auf dem Rad war ich nach 200 Meter bereits auf mich alleine gestellt und versuchte wieder einmal möglichst viel rauszufahren.
Knapp 1'20'' konnte ich vor der Gruppe auf die Laufstrecke wechseln, ich wusste nicht genau wieviel Vorsprung ich hatte, dachte aber, dass ich den Vorsprung auf fünf Kilometer halten kann. Leider lief es im Laufen gar nicht, ich fühlte mich als würde ich in einer Sauna laufen, und konnte keinen guten Rhythmus finden und musste mich mit dem 6. Schlussrang zufrieden geben. Nattürlich ist es frustrierend wenn man fast das ganze Rennen an der Spitze ist, und es dann nicht einmal fürs Podest reicht. Trotzdem weiss ich, woran ich arbeiten muss und bin sehr zuversichtlich, dass ich bald wieder etwas schneller laufen kann.

 

Céline :)

Pan American Cup, Lima, 27. April, 2014

 

Am letzten Sonntag, starte ich an meinem ersten richtigen Rennen dieser Saison. Es war ein Continental Cup über die olympische Distanz, welches mir helfen sollte weitere Punkte für die Weltrangliste zu sammeln.

Die Hinreise nach Lima war sehr mühsam, aufgrund eines technischen Problems, kam ich mit fünf Stunden Verspätung am Smastagmorgen um 4:30 Uhr in Lima an. Ich konnte mich aber am Samstag gut von der Reise erholen und freute mich auf das Rennen am Sonntag.

Als ich am Sonntagmorgen an der Startlinie stand, hatte ich gemischte Gefühle, da ich noch nie ein Rennen mit so starkem Wellengang hatte, nur ein Training, von welchem ich eher schlechte Erinnerungen hatte. Als der Startschuss fiel, waren diese jedoch vergessen und ich kam eigentlich sehr gut zurecht, auf jeden Fall besser als der Rest des Feldes. Ich konnte meine Konkurrentinnen schnell distanzieren und kam mit einer Minute Vorsprung, auf die Zweite Athletin, aus dem Wasser.

Ich hatte keine Ahnung wie viel Vorsprung ich wirklich hatte, aber ich wusste, dass es nicht einfach wird bei einem Windschatten Rennen, alleine noch mehr rauszufahren. Ich fühlte mich aber sehr gut auf dem Velo und konnte sehen, dass die Gruppe hinter mir nicht näher kommt. Nach gut 20 Kilometer konnte ich meinen Vorprung sogar jede Runde noch ausbauen, so dass ich mit mehr als 2'30'' auf das Laufen wechselte. Aufrgurnd meines Trainingsrückstands im Laufen, wusste ich, dass es knapp wird, den ersten Platz bis ins Ziel zu laufen. Nach sechs Kilometer überholte mich dann die spätere Siegerin und nach acht Kilometer, die Zweit und Dritt Platzierte und ich lief nach zehn Kilometer, als Vierte ins Ziel. Nattürlich war ich im Ziel etwas enttäuscht, dass es nicht mehr fürs Podest gerreicht hat, trotzdem war ich mit meiner Leistung zufrieden. Es war das erste Mal, dass ich bei einem ITU Rennen alleine davon schwimmen und fahren konnte. Es hat mir gezeigt, dass sich die vielen Schwimm- und Radkilometer, als ich verletzt war, gelohnt haben und es nicht nur auf die Laufleistung draufankommt. Sobald ich im Laufen wieder etwas fitter bin, bin ich zuversichtlich, dass es nicht mehr so einfach wird mich einzuholen. ;)

 

Céline :)

 

Die Saison startet langsam, April 2014


Eigentlich plannte ich die Saison etwas früher zu starten, mit dem Halbironman in Monterrey und dem Ironman in Los Cabos. Trotz meinen wenigen Laufkilometer in den letzten drei Monaten, reiste ich voller Zuversicht nach Monterrey und wollte dort mein erstes Rennen der Saison absolvieren. Vor allem im Schwimmen und im Rad fahren wollte ich wissen wo ich gegenüber der Konkurrenz stehe, was im Laufen bereits drin lag, liess ich offen. Leider kam ich gar nie zum Laufen, aufgrund eines Defekts meiner elektronischen Schaltung, entschied ich mich kurz vor dem Rennen mit dem Fahrrad von einem Trainingskollegen zu starten, der leider krankheitsbedingt nicht starten konnte. Das Problem war jedoch, dass er um einiges grösser war als ich, somit war mir auch das Velo viel zu gross. Das Schwimmen lief sehr gut und ich kam zusammen mit einer anderen Athletin aus dem Wasser und wir hatten bereits zwei Minuten Vorsprung auf die nächsten Athletinnen.

Als ich aufs Fahrrad stieg, merkte ich schnell, dass ich nicht wirklich auf dem Sattel sitzen kann um richtig fahren zu können, da er viel zu hoch war. Somit bin ich die erste Runde fast alles stehend gefahren, und musste bereits nach 30 Kilometer, schweren herzens das Rennen aufgeben, es war unmöglich nochmals 60 Kilometer so zu fahren.

Mein Velo konnte leider bis heute nicht repariert werden, deshalb startete ich auch nicht am IM Los Cabos, aber auch weil ich aufgrund meiner Verletzung nicht sicher war, ob ich schon ein Marathon rennen konnte. Somit entschied ich mich zusammen mit Brett, mich vorerst nochmals ganz aufs Training zu konzentrieren.

Dank Kurt der alles organisiert hat und Brett der mein Strassenvelo von der Schweiz nach Cozumel gebracht hat, habe ich jetzt wieder ein Velo das funktioniert. Somit werde ich dieses Wochenende in Campeche bei einem olympischen Windschatten Rennen von der Mexikanischen Triathlon Serie meine Saison richtig starten. Das Training lauft sehr gut, und ich bin froh dass ich auch im Laufen wieder richtig trainieren kann und vor allem schmerzfrei.

Ich bin sehr zuversichtlich fürs Rennen am Samstag und freue mich, dass es endlich wieder losgeht.

Unter Saison 2014 findet ihr meine nächsten Wettkämpfe.


Céline :)

News, Februar 2014

 

Seit meinem letzten Eintrag hat sich einiges getan. Nach dem IM in Cozumel, freute ich mich erstmals auf eine kleine Pause und genoss es einfach einmal nichts zu tun und verbrachte vor allem viel Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie.

Anfangs Januar flog ich dann bereits wieder ins erste Trainingslager nach Lanzarote. Ich trainierte zuerst drei Wochen im Sands Beach, mit Trainingskollegen und danach verbrachte ich noch zwei Wochen im Club La Santa mit der Schweizer Natinalmannschaft. Leider habe ich bereits in der zweiten Woche meinen Fuss übertreten, sodass das Lauftraining vorerst wegblieb. Nichts desto trotz hatte ich ein gutes Trainingslager und wurde mit sehr vielen Schwimm- und Radkilometern schon wieder ziemlich fit.

Nun bin ich bereits wieder in Cozumel und bereite mich hier eigentlich auf die ersten Wettkämpfe vor. Mein Fuss, bzw. mein Knie ist aber immer noch nicht besser, da die Bänder angerissen waren und ich eine leichte Fehlbelastung beim Laufen hatte, bekam ich ein Läuferknie, sodass ich immer noch nicht wirklich laufen kann. Deshalb muss ich jetzt ersmals Geduld haben, und hoffen, dass ich überhaupt an den ersten geplanten Rennen in Monterrey (Halbironman) und Los Cabos (Ironman) an den Start gehen kann.

 

Ich freue mich auch noch hier bekannt zu geben, dass ich dieses Jahr neu für ein Schweizer Team starten werde, das Team Koach.

Ich werde immer noch mit Brett trainieren und hoffe, dass ich dieses Jahr, mit Brett und dem neuen Team weitere Fortschritte mache und einige Erfolge feiern kann.

 

Céline :)

IM Cozumel, 01. Dezember, 2013

 

Nach dem Halbironman, dem Weltcup fand nun auch noch ein Ironman auf der kleinen Insel Cozumel statt. Ich freute mich sehr nochmals über die Ironman Distanz starten zu können. Nach dem Ironman
in Zürich und dem Embrunman in Frankreich war dies mein dritter
Start über diese Distanz.

Mit der Zweit Platzierten von Hawaii Rachel Joyce (Ironman-
Weltmeisterschaften) und einigen weiteren Hawaii Teilnehmerinnen war ein starkes Feld am Start. Mit meinen 23 Jahren war ich wiederum mit Abstand die Jüngste im Feld. Trotzdem hatte ich grosses Selbstvertrauen von den letzten beiden Rennen und versuchte den ganzen Tag mein Bestes zu geben.

Meine beste Disziplin, das Schwimmen, wurde wieder einmal verkürzt und vereinfacht. Da die Strömung die Tage zuvor sehr stark war, musste die Schwimmstrecke gändert werden, da viele Athleten gegen die Strömung vielleicht nicht mehr zurückgekommen wären. Somit waren nur noch 3.1 Kilometer, mit der Strömung, zu schwimmen. Ich war schon etwas frustriert, aber machte einfach das Beste aus der Situation. Von Anfang an konnte ich mich an die Füsse von Amanda Stevens hängen und wir konnten uns sehr schnell von den weiteren Frauen absetzen. Knapp drei Minuten vor der dritten Frau wechselten wir aufs Rad. Auf dem Rad ging ich eher verhalten los und versuchte mich dann in der zweiten und dritten Runde zu steigern. Vielleicht ging ich etwas zu verhalten an und ich wurde schnell von Rachel Joyce und zwei weiteren Atheltinnen aufgeholt, welchen ich nicht folgen konnte. Bis 30 Kilometer vor Schluss fuhr ich dann mehr oder weniger alleine an fünfter Stelle und kämpfte gegen den Wind an. Als dann ungefähr vierzig Männer (Altersklasse) an mir vorbeifuhren, und dahinter sechs weitere Pro Frauen, mich ebenfalls aufholten, war ich sehr frustriert. Ich wusste jedoch bereits vor dem Rennen, dass das auf einer flachen Radstrecke, bei der drei Runden zu fahren sind, passieren kann. Somit wechselte ich, zusammen mit sechs weiteren Frauen, auf den Marathon.

Ich weiss nicht genau was ich überlegt habe, aber ich wollte mich einfach so schnell wie möglich von den anderen Frauen absetzen und lief, für einen Marathon, ein sehr schnelles Tempo an. Die ersten zehn Kilometer lief ich 43' und wusste, dass ich das nie durchhalten werde. Ich wurde etwas langsamer, vesuchte aber trotzdem einen schnellen Rhytmus zu halten um mich mehr von den anderen zu distanzieren.

Nach ca. 25 Kilometer hatte ich eine kleine Krise und wurde immer langsamer, ich lief jedoch bereits auf dem vierten Rang und wollte diesen nicht mehr verlieren. Also raffte ich mich nochmals auf und konnte mich die letzten sieben Kilometer sogar nochmals steigern. Mit einer super Marathonzeit, sicherte ich mir den vierten Platz. Mit dieser Leistung war ich sehr zufrieden und ich freute mich, dass ich die Saison 2013 erfolgreich abschliessen konnte.

 

Ich genoss meine trainingsfreie Zeit nachdem Ironman, freue mich jetzt aber noch mehr endlich wieder richtig trainieren zu können. :)

 

Céline :)

ITU World Cup Guatape, 27.10.2013

 

Guatape (Kolumbien) ist ein kleines Dorf ca. 80km von Medellin (zweitgrösste Stadt, in Kolumbien) entfernt. Da Guatape auf 1925m Höhe liegt, und es rundherum nur Berge hatte, musste man sich auf ein hartes Rennen einstellen.

Bei der Streckenbesichtigung, wurde mir klar, dass man hier mit schweren Beinen auf die Laustrecke gehen wird und es keine allzu schnellen Laufzeiten mehr geben wird, somit war es das perfekte Rennen für mich. :)

Ich konnte es kaum abwarten an den Start zu gehen, und freute mich sehr auf das Rennen.

Am Wettkampftag kam jedoch alles anders. Bereits am Morgen als ich aufwachte, regnete es heftig. Ich war nicht wirklich begeistert, da die Radstrecke, mit all den technischen Abfahrten und Kurven auf Kopfsteinpflaster und auch noch nass, nicht gerade ungefährlich war. Eine Stunde vor dem Start, fing es auch noch an zu gewittern, so dass das Aufwärmen unter heftigem Regen und starkem Gewitter sehr schwierig wurde. Der Start wurde somit verschoben, und wir konnten gar nichts machen, ausser warten.

Als das Gewitter aufhörte, hiess es zehn Minuten einschwimmen und zwanzig Minuten bis zum Start. Es ging alles sehr schnell und dann fiel bereits der Startschuss. Ich fühlte mich nicht besonders gut die ersten paar Meter, konnte aber zu Vorderst gut mithalten. Wir stiegen in einer sechser Spitzengruppe aus dem Wasser, und nahmen die anspruchsvolle Radstrecke in Angriff. Ich versuchte in den Aufstiegen möglichst viel Kraft zu sparen, da ich sehr gut runter fahre, wusste ich auch, dass ich die Lücke leicht wieder schliessen kann. Bei Kilometer 25, wurde ich jedoch immer langsamer, blickte nach unten und konnte es kaum glauben, Platten. Die Wheel Station war fünf Kilometer entfernt, und ich hatte keine Ahnung, ob der Veranstalter Räder zur Verfügung gestellt hat, wenn man seine eigenen nicht deponiert hatte. Nattürlich wollte ich das Rennen unbedingt beenden und fuhr erstmals langsam weiter und hoffte, dass ich das Rad bei der Wheel Station wechseln kann. Als ich nach 30 Kilometer jedoch dort ankam, gab es kein Rad für mich und ich musste das Rennen aufgeben. Ich war sehr frustriert, da die erste Gruppe vier Minuten auf die Verfolger rausgefahren sind, und es hätte für mich sicher für ein Top 5 Resultat gerreicht. Solche mechanischen Probleme bei Rennen sind das schlimmste überhaupt, da man einfach nichts dagegen machen kann und meistens gezwungen ist das Rennen aufzugeben.

 

Trotzdem blicke ich nach vorne, und freue mich nun auf mein letztes Rennen dieser Saison. Dieses findet erneut hier in Cozumel statt, jedoch nochmals über die volle Ironman-Distanz. Ich hoffe ich kann mein geglücktes Debüt auf dieser Distanz hier nochmals bestägtigen.

 

Céline :)

 

Guatape Rock

ITU World Cup Cozumel und ITU Pan American Cup San Juan

 

Am vergangen Sonntag wurde erneut ein Triathlon in Cozumel veranstaltet. Nur zwei Wochen nach dem Halbironman in Cozumel fand ein Weltcup über die Sprintdistanz auf der Insel statt. Somit musste ich mein Zeitfahrvelo schnellst möglich in ein ITU erlaubtes Rennvelo umwandeln. Zum Glück ist das mit dem P3 von Cervelo ganz einfach und ich konnte mich gut auf das kommende Windschattenrennen vorbereiten.

Das Rennen fand im Zentrum von Cozumel statt und ich freute mich auf ein weiteres Rennen direkt vor meiner Haustür.

Im Schwimmen kam ich von Anfang an gut weg und hatte keine Probleme in der Spitze mit zu schwimmen. Die Radstrecke war sehr anspruchslos, sodass es schnell einen Zusammenschluss der ersten und zweiten Gruppe gab. Somit musste ich mich auf ein schnelles Laufen gefasst machen und versuchte mich möglichst gut aufs Laufen vorzubereiten. Ca. 20 Athletinnen wechselten zusammen auf die Laufstrecke, Nicola Spirig welche hier in Cozumel ihr internationales Comeback gab, sorgte von Anfang an für ein hohes Tempo. Diesem konnte ich nicht folgen und versuchte meinen eigenen Rhytmus zu finden. Als ich den endlich gefunden habe, waren die fünf Kilometer bereits wieder vorbei ;) und ich lief schlussendlich an 13. Stelle ins Ziel. Mit dem 13. Rang verbesserte ich mein bestes Weltcup Resultat von Tiszaujvaros um einen Rang und war zufrieden mit diesem Ergebnis.

 

Nur drei Tage nach dem Weltcup in Cozumel flog ich nach San Juan, Puerto Rico um weitere Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Der ITU Pan American Cup war ein Windschattenrennen über die olympische Distanz.

Puerto Rico ist eines der US-amerkanischen Aussengebiete und liegt in der Karibik. Ein Triathlon in der Karibik hört sich schon sehr speziell und im Nachhinein muss ich auch sagen, dass sich die Insel besser zum Ferien machen eignet, als für ein Rennen.

Das merkte ich vorallem auch bei der Streckenbesichtigung einen Tag vor dem Wettkampf. Ich glaube eine schlechtere Strasse konnte man nicht finden. Überall hatte es Löcher und Unebenheiten, dazu kamen noch drei Abschnitte auf Kopfsteipflaster und einen Wendepunkt auf nassem Teppich. Ich war auf jeden Fall gespannt, ob das auch alles gut gehen wird am Tag danach.

Bereits um 7.00 Uhr starteten wir und ich übernahm von Anfang an die Führung im Schwimmen. Nach ca. 600 Meter hatte ich bereits einen kleinen Vorsprung auf die Gruppe. Leider blendete mich die Sonne beim zurückschwimmen so sehr, dass ich keine Ahnung hatte wohin ich überhaupt schwimmen musste. Das Führungsboot, welches eher hinter mir war, zeigte mir viel zu spät, dass ich ihn die falsche Richtung schwamm. Nach diesem Fehler, war die erste Gruppe leider bereits wieder an meinen Füssen.

Trotzdem erreichte ich als erste die Wechselzone und wechsete zusammen mit sechs weiteren Athletinnen auf die Velostrecke. Dort versuchte ich möglichst viel vorne zu fahren um alle Löcher zu sehen und einen Sturz zu vermeiden. Leider verlor ich, weil es so holprig war, bereits nach zehn Kilometer meinen Iso-Bidon. Somit hatte leider nichts mehr zu trinken, was bei Temperaturen von über 30 Grad nicht gerade von Vorteil war.

In der gleichen Gruppe wechselten wir auf die Laufstrecke, wo Radka (die spätere Siegrin) sofort die Führung übernahm. Ich fühlte mich nicht schlecht, und versuchte einen hohen Rhytmus zu finden. Auf den zweiten fünf Kilometer spürte ich jedoch den Verlust meiner Trinkflasche und wurde etwas langsamer. Den zweiten Platz konnte ich aber bis ins Ziel halten und ich freute mich über ein Platz auf dem Podest.

 

Nun bin ich bereits wieder in Cozumel am trainieren, bevor es dann in knapp zwei Wochen noch nach Kolumbien geht, wo der letzte Weltcup in diesem Jahr stattfindet.

 

Céline :)

 

Halbironman Cozumel, 22. September, 2013

 

Knapp 10 Tage vor dem Halbironman, flog ich bereits nach Cozumel, Mexico, wo ebenfalls das nächste Traininglager vom Team TBB statt findet. Bereits als ich aus dem Flugzeug kam, merkte ich schnell, dass das Klima etwas anderst ist als das letzte Mal als ich auf der kleinen Insel war. Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch zu dieser Jahreszeit. Sogar schon beim normalem Spaziergang kam man ins Schwitzen. Zu diesem Zeitpunkt, war mir noch nicht ganz klar wie ich hier bereits in gut einer Woche einen Halbironman absolvieren soll.

Die ersten Trainingstage waren somit nicht ganz einfach und ich musste mich erstmals mit dem Klima anfreunden. Nach gut einer Woche fühlte ich mich jedoch bereits besser und ich freute mich auf das bevorstehende Rennen.

Am Abend vor dem Wettkampf, bekam ich starke Halsschmerzen und habe nicht wirklich viel geschlafen. Am morgen waren die Halsschmerzen noch stärker und ich wusste nicht so recht ob ich wirklich starten sollte. Da das Rennen jedoch praktisch vor meiner Hasutür stattfand und bereits alles eingecheckt und bereit war, entschloss ich mich einfach mal zu starten.

Das Schwimmen verlief dann eigentlich sehr erfreulich, obwohl ich mich bereits da nicht besonders gut gefühlt habe. Die Frauen starteten rund eine Minute nach den Männer, bereits früh holten wir die letzten Männer ein. Als ich jedoch bei der letzten Boje sogar die Männerspitzengruppe einholte, war ich etwas überrascht. Da die Strömungen im Meer hier in Cozumel jedoch sehr unterschiedlich sind,  kann sowas schon Mal vorkommen. Somit stieg ich als erste Frau aus dem Wasser und hatte die schnellste Schwimmzeit überhaupt.

Auf dem Velo merkte ich jedoch schnell, dass ich nicht fit bin. Bereits von Anfang an hatte ich fast keine Energie und Kraft, und musste mich dazu auch noch einige Male übergeben, sodass ich das Gefühl hatte gar keine Energie mehr zu haben. Da es bis zum sechsten Platz Preisgeld gab, wollte ich das Rennen jedoch nicht frühzeitig beenden, und versuchte einfach in den Top 6 zu bleiben. Genau als 6. nahm ich dann die 21 Laukilometer in Angriff. Im Laufen fühlte ich mich nicht ganz so schlecht wie im Velo und konnte sogar noch einen Platz gut machen. Schlussendlich lief ich als 5. ins Ziel und ich war einfach nur froh, dass ich es irgendwie ins Ziel geschafft habe und das Leiden nicht ganz um sonst war. Unter diesen Umständen war ich mit meinem Rennen sehr zufrieden. Ich hoffe, dass ich jetzt so schnell wie möglich wieder gesund werde und dann für den Weltcup in zwei Wochen, welcher ebenfalls hier in Cozumel stattfindet, wieder ganz fit bin.

 

Céline :)

 

 

 

 Halbironman Gerardmer, 07.09.2013

 

Nach dem L'Alpe d'Huez Triathlon und dem Embrunman, entschied ich mich auch noch an einem weiteren harten Triathlon in Frankreich teilzunehmen. Gerardmer ist ein Halbironman bei dem auf den 90 Rad Kilometer wieder 2000 positive Höhenmeter zu absolvieren waren und auch auf dem abschliessenden Halbmarathon noch einige Höhenmeter dazu kamen.

Im Schwimmen starteten alle zusammen, Männer und Frauen, Profis und Altersklasse. Ich startete relativ gut und konnte mich gleich an die Füsse der ersten Männergruppe hängen. Das Tempo war nicht allzu hoch und ich konnte ihnen gut folgen. Nach der ersten Boje, liessen die zwei Männer vor mir leider die kleinere Spitzengruppe ziehen. Ich versuchte das Loch wieder zu schliessen hatte aber keine Chance mehr. Etwas genervt versuchte ich einfach ein gutes Tempo weiter zu schwimmen und verliess die 1.9 Kilometer trotzdem als erste Frau und stellte auch noch einen neuen Schwimmrekord auf.

Auf dem Rad fühlte ich mich eigentlich gut, leider regnete es immer wieder ein bisschen, so dass die Strassen immer wieder etwas nass waren. Für die Abfahrten war das etwas schaade, ich musste mich etwas zurückhalten, da ich einen Struz vermeiden wollte. In der ersten und zweiten Runde konnte ich meinen Vorprung etwas ausbauen und ging mit ca. 4' Vorsprung auf die letzte Runde. Auf der letzten Runde verlor ich etwas Zeit, da so viele überrundete Athleten auf der Strecke waren und die Strecke teilweise sehr schmale Wege hatte, wurde es realtiv mühsam zum überholen.

Trotzdem wechselte ich immer noch mit knapp 3' Vorsprung auf die Laufstrecke. Ich wusste, dass es mit 3'-4' Vorsprung auf die drei schnellen Läuferinnen, Tamsin Lewis (GBR), Alexandra Lousion (FRA) und meiner Teamkollegin Eimear Mullan (IRL), sehr knapp wird und versuchte von Anfang an ein gutes Tempo zu laufen. Ich fühlte mich relativ gut, merkte aber schnell, dass die Laufstrecke wesentlich mehr Höhenmeter hatte als ich erwartet habe, und meine Beine immer schwerer wurden. Bis knapp eine Runde vor Schluss konnte ich meinen ersten Platz verteidigen. Anfangs dritter Laufrunde überholten mich Eimear und Tamsin fast gleichzeitig und ich konnte dem schnellen Tempo leider nicht folgen. Ungefähr zwei Kilometer später überholte mich dann auch noch Alexandra, welche am Schluss sogar noch auf den ersten Platz lief. Es war eine sehr knappe Entscheidung auf einem Halbironman und ich kam, mit zwei Minuten auf den ersten Platz und 90'' auf den 2. und 3. Platz, als Vierte ins Ziel. Nattütlich ist es schaade, wenn man fast das ganze Rennen führt und es dann ''nur'' noch für den vierten Platz reicht. Trotzdem war ich mit meiner Leistung zufrieden, da die drei Athletinnen zu den stärksten Läuferinnen gehören.

Nun heisst es packen und dann fliege ich am Dienstag nach Cozumel, wo ich in zwei Wochen bereits am nächsten Halbironman teilnehme.

 

Céline :)

 

Eredivisie Triathlon, Veendendal, 31.08.2013

 

Das vorletzte Rennen der Eredivisie Triathlon Serie fand über die olympische Distanz statt und war für die Holländer die Meisterschaft über diese Distanz. Ich freute mich auf mein letztes Rennen fürs Team TBB Holland.
Im Schwimmen konnte ich bereits einen grossen Vorsprung herausschwimmen und wechselte mit etwas mehr als 90'' Vorsprung aufs Rad. Im Velo versuchte ich diesen Vorsprung noch auszubauen, was nicht ganz einfach war, da sich hinter mir eine Gruppe von ca. 15 Athletinnen bildete. Da das Windschatten fahren erlaubt war, wurde es nattürlich umso schwieriger für mich. Trotzdem konnte ich den Vorsprung etwas ausbauen und wechselte mit knapp 3' Vorsprung auf die abschliessenden 10 Laufkilometer. Ich Laufen fühlte ich mich überraschend gut und konnte mit der schnellsten Laufzeit, den ersten Platz, ungefährdet ins Ziel laufen.

 

Meine Teamkolleginnen hatten ebenfalls gute Rennen, Karljin holte den 8. Platz, Jasmjin den 12. Platz und Daniela den 33. Platz, somit kamen wir erneut auf den 3. Rang in der Teamwertung.

 

Céline :)

 

 

 

Embrunman, Frankreich, 15. August, 2013

 

Embrunman ist einer der härtesten Triathlon auf der Welt, der Hauptgrund dafür sind die knapp 5.000 Gesamthöhenmeter mit maximalen Steigungen von 23 Prozent auf der Radstrecke.

Aufgrund der anspruchsvollen Radstrecke ist man fast nochmals 2 Stunden länger unterwegs, als bei einem ''normalen'' Ironman.

Brett erzählte mir voller Euphorie vom Embrunman und wollte nach Zürich unbedingt dass ich dort starte. Ich war mir nicht sicher ob ich das knapp 3 Wochen nach Zürich beriets wieder schaffe, aber versuchen kann ich es ja mal dachte ich mir.

 

Einen Tag nach dem ich vom Weltcup nach Hause kam, fuhren wir bereits weiter nach Embrun, da das Rennen schon am Donnerstag stattfand. Als wir ankamen, wurde mir schnell klar,  dass das Velo hart wird, rundherum waren nur Berge zu sehen. Aber die Landschaft war einfach nur traumhaft, und ich freute mich auf das Rennen.

 

Die Frauen starteten 10 Minuten vor den Männern um 05.50 Uhr. Das war sehr speziell, denn es war noch stockdunkel als wir an der Startlinie standen.

Zum Glück waren einige Boote mit Licht auf dem See, ansonsten wäre das schon sehr unheimlich gewesen. Als der Startschuss fiel, schwamm ich einfach mal los und hatte ehrlich gesagt keine Ahnung wohin. Die erste Boje sollte irgendwo rechts sein, das war alles was ich wusste, sehen konnte ich gar nichts. Ich war erleichtert, als endlich das Führungskanu mit rotem Licht vor mir sah, sodass ich einfach diesem folgen konnte.

Auf der zweiten Runde wurde es endlich heller und ich sah auch, dass ich bereits einen riesen Vorsprung hatte. Nach 50' hatte ich dann die 3.8 Kilometer absolviert und wechselte gut sechs Minuten vor der zweiten Athletin aufs Velo.

Auf dem Rad hatte ich von Anfang an Rückenprobleme, was mir etwas zu schaffen machte, da ich die ganze Zeit die Position wechseln musste und mich nie richtig wohl fühlte. Das werden lange 188 Kilometer dachte ich mir am Anfang und war dann doch froh, dass es viel hinauf und runter ging, wo man sowieso nie in der gleichen Position fahren muss. Ich habe mich wirklich auf eine harte Radstrecke eingestellt, aber dass es so streng wird, hätte ich nicht gedacht. Vor dem langen Aufstieg zum Col d'Izoard, wurde ich von der späteren Siegerin überholt und musste diese ziehen lassen. Ich fühlte mich eigentlich noch ziemlich gut, trotzdem wollte ich einfach meinen Rhytmus weiterfahren und nicht überzocken. Als jedoch nach der längeren Abfahrt der nächste Aufstieg kam, welcher von weitem wie eine vertikale Wand aussah, ging es mir nicht mehr so gut. Und es waren immer noch gut 40 Kilometer bis zum Wechsel. Ich hatte sehr zu kämpfen und besonders hart waren die letzten Kilometer. Kurz vor der Einfahrt nach Embrun konnte ich die Wechselzone sehen und hörte schon die Musik aus den Lautsprechern, doch die Strecke machte hier noch mal einen Knick und ich hatte nochmals einen sechs Kilometer langen Aufstieg vor mir.

Ich war so froh, als ich in der Wechselzone ankam, und mein Rad abstellen konnte. Die abschliessenden 42 Kilometer nahm ich zusammen mit meiner Teamkollegin Anne Basso und einer weiteren Athletin in Angriff. Nur knapp 3 Minuten dahinter wechselten auch schon die nächsten zwei Atheltinnen aufs Laufen. Die erste Athletin hatte einen grossen Vorsprung und war nicht mehr einzuholen, aber für die Ränge 2-6 war noch alles offen. Ich versuchte meinen Rhytmus zu finden und liess mich nicht gross von den anderen Athletinnen beeindrucken. Anne und ich liefen lange zusammen an 2./3. Stelle. Bei Kilometer 15, konnte Anne das Tempo nicht mehr halten, und fiel zurück. Ich konnte mein Tempo konstant bis ins Ziel laufen und gab somit den zweiten Platz nicht mehr ab.

Ich bin überglücklich dass ich nur knapp drei Wochen nach Zürich meinen Riesenerfolg bestätigen konnte und hoffe dass es so weiter geht.

 

Céline :)

World Cup Tiszaujvaros, Ungarn, 10./11. August, 2013

 

Zwei Wochen nach meinem gelungen Ironman-Debut, stand ich bereits wieder an einem Sprint Weltcup am Start. Das Format in Tiszaujvaros war etwas anderst als normal. Am Samstag wurden die Athleten in zwei Halbfinals eingeteilt, in welchem man sich mit einem Top 14 Resultat für das grosse Finale am Sonntag qualifizieren musste.

Natürlich war das Ziel, mich für das Final zu qualifizieren, ich hatte aber keine Ahnung wie gut ich mich von Zürich erholt habe und versuchte einfach mein Bestes zu geben.

Am Samstag merkte ich jedoch, dass ich mich sehr gut erholt habe und fühlte mich in allen drei Disziplinen sehr gut. Im Schwimmen kam ich an zweiter Stelle aus dem Wasser mit 5 weiteren Athletinnen. In der Verfolgergruppe waren alle guten Läuferinnen, also fuhr ich von Anfang an ein hohes Tempo auf dem Rad und konnte mit zwei weiteren Athletinnen gut zusammen arbeiten, sodass wir mit mehr als zwei Minuten Vorsprung aufs Laufen wechselten. Ich wusste, dass das locker fürs Finale reichen wird. Somit konnte ich die fünf Kilometer in einem angenehmen Tempo zu Ende laufen und qualifizierte mich mit dem vierten Rang fürs Finale.

 

Am Sonntag lief nicht mehr alles ganz so rund. Im Schwimmen, ging es wieder ein mal nicht ums schwimmen, sondern wer am besten zurückziehen, schlagen oder kratzen kann. Leider bin ich immer noch nicht so gut darin und startete fast zu hinderst und musste nach der ersten Runde, alles aussen herum nach vorne schwimmen. Das kostete mich viel Kraft und ich verpasste den Anschluss an die ersten zwei Schwimmerinnen. Trotzdem gelang es mir noch knapp in die erste grössere Gruppe zu schwimmen. Die zwei Engländerinnen welche im Schwimmen einen grösseren Vorsprung hatten, konnten den Vorsprung auf dem Velo halten. Unsere Gruppe mit ca. 10 Athletinnen, wechselte mit gut einer Minute Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf die abschliessenden fünf Kilometer. Im Laufen lief es mir wieder besser und ich konnte als 14. ins Ziel einlaufen. Ich war etwas enttäuscht vom Schwimmen, da ich normalerweise vorne aus dem Wasser komme, und somit wäre ein Top 10 Resultat möglich gewesen.

Da es aber bisher mein bestes Weltcup Resultat ist, war ich trotzdem sehr zufrieden mit meinem Rennen.

 

Céline :)

Ironman Switzerland, Zürich, 28. Juli, 2013

 

Es war die Idee von meinem Coach Brett Sutton, dass ich dieses Jahr an meinem ersten Ironman teilnehmen soll. Ich war damit einverstanden und freute mich auf eine neue Herausforderung.

 

Trotz all den guten Tipps die ich von Brett, meinem Freund und den Teammitgliedern bekam, stand ich mit gemischten Gefühlen am Start. Ich wusste aber, dass ich mich die letzten Monate gut auf dieses Rennen vorbereitet habe und freute mich dies zu zeigen.

Als der Startschuss fiel, waren alle negativen Gedanken vergessen. Ich versuchte im Schwimmen den schnellsten Männern zu folgen. Es gelang mir und ich konnte die 3.8 Kilometer in der ersten Männergruppe mitschwimmen und kam als Dritte Overall aus dem Wasser. Nach einem guten Wechsel verliess ich die Wechselzone als erste Frau mit knapp 6 Minuten Vorsprung auf die zweite Frau. Ich fuhr sehr verhalten los, da ich noch viele Kilometer (180km) vor mir hatte. Anja Beranek (aus Deutschland) überholte mich nach gut 50 Kilometer und distanzierte mich auch sehr schnell. Ich rechnete damit, dass mich bald auch weitere Frauen einholen werden, denn ich wusste, dass einige gute Radfahrerinnen am Start waren. Als ich die zweite Runde immer noch an zweiter Stelle in Angriff nahm und hörte, dass ich auf die nächste Athletin knapp 7 Minuten Vorsprung habe, war ich etwas erstaunt. Die zweite Runde konnte ich mein Tempo halten und meine Beine fühlten sich immer noch sehr gut an. Nach den 180 Kilometer lag ich immer noch an zweiter Position und wechselte mit 5 Minuten Rückstand auf die Erste und mit gut 7 Minuten Vorsprung auf die Dritt Platzierte. Ich hatte keine Ahnung wie sich meine Beine nach 180 Kilometer Radfahren anfühlen werden und wie ich danach noch einen Marathon laufen sollte. Als ich jedoch den ersten Kilometer los lief, fühlte ich mich ziemlich gut. Ich hörte Brett schon von weitem rufen, dass ich viel zu schnell laufe und unbedingt langsamer werden muss, weil ich dieses Tempo niemals durchlaufen könne. Also tat ich was er sagte und wurde langsamer. Um diesen Tipp war ich spätestens in der dritten Runde sehr dankbar.

Die ersten zwei Runden liefen sehr gut, und ich konnte sogar Zeit gut machen und war nach 21 Kilometern nur noch 3 Minuten hinter Beranek. Dies war gut, denn auf dem dritten Platz kam Erika Csomor (Ungarn) immer näher und war nur noch 7 Minuten hinter mir. Langsam wurden meine Beine schwerer und ich wurde immer langsamer und langsamer, als ich dann auch noch Magenprobleme bekam und kurz auf die Toilette musste, wurde ich nervös. Ich wusste, dass all diese Athletinnen bereits einige Ironmans absolviert haben und viel mehr Erfahrung mitbringen. Glücklicherweise wurde auch Csomor langsamer und war nicht mehr so schnell unterwegs wie am Anfang. Also liess ich mir nichts anmerken und versuchte auf der letzen Runde nochmals alle meine Kräfte zu mobilisieren, um diesen zweiten Platz behalten zu können. Als ich dann auf den letzten Kilometer kam (welcher nach 41 Kilometer viel zu schnell vorbei geht) ;), realisierte ich langsam, dass ich mit erst 23 Jahren, an meinem ersten Ironman, den zweiten Rang hole. Die letzten Meter auf der Zielgerade, waren unbeschreiblich und die werde ich bestimmt nie vergessen. Im Ziel war ich einfach nur glücklich, überwältigt und sprachlos.

 

Céline :)

@photo: Sebastian Kuhn/ drehmomente.de

ETU Premium Cup Geneva & L'Alpe d'Huez Triathlon (Kurz), 21. Juli, 2013/ 25. Juli, 2013

 

Eine sehr spannende Woche startete ich am Sonntag vor einer Woche mit dem Europacup in Genf.

Die Radstrecke in Genf ist sehr anspruchsvoll, somit sind die Chancen auf eine kleine Spitzengruppe jeweils sehr gut. Im Schwimmen sorgte die Italienerin Gaia Peron für das Tempo und nur Rahel Küng und ich konnten ihr folgen. Zu Dritt stiegen wir aus dem Wasser und wechselten gemeinsam auf das Rad. Auf dem Rad sorgte ich von Anfang an für ein hohes Tempo und nur Rahel konnte mir noch folgen. Wir versuchten mit viel Druck weiter zu fahren, da sich hinter uns eine Gruppe mit starken Radfahrerinnen und vorallem guten Läuferinnen gebildet hat. Wir konnten unseren Vorsprung von 40 Sekunden bis zum Wechsel halten, aber leider nicht weiter ausbauen. Als Erste nahm ich die 10 Kilometer in Angriff, hatte aber nicht mehr viel Kraft und musste mich noch von vier Athletinnen geschlagen geben. Da das Rennen aber auch als Vorbereitung für den IM in Zürich galt, war ich mit dem 5. Rang sehr zufrieden. 

 

Nach dem Rennen in Genf fuhr ich mit dem Auto nach Albertville, um von dort aus mit dem Rad nach L'Alpe d'Huez zu fahren. L'Alpe d'Huez ist so zu sagen das Team TBB Rennen. Alle Athleten nehmen jeweils am kurzen oder langen Triathlon teil. Die Athleten die nicht in Genf am Start waren, fuhren bereits am Sonntag mit dem Rad von Leysin nach Albertville.

Am Montag fuhren wir dann die zweite Etappe, von Albertville über den Col du Glardon hinauf nach L'Alpe d'Huez. Ich fuhr das erste Mal mit dem Rad und es war einfach nur traumhaft.

Da ich am Sonntag am IM in Zürich an den Start ging, durfte ich dieses Jahr leider nur über die Kurzdistanz starten. Trotzdem freute ich mich, dass ich starten konnte und auch dieses Jahr die 21 Kurven nach L'Alpe d'Huez fahren durfte. ;)

Das Rennen lief sehr gut, im Schwimmen kam ich 1' vor Caroline Steffen aus dem Wasser und ca. 1'30'' vor den nächsten Frauen. Wie zuvor mit Brett besprochen, fuhr ich sehr verhalten in den Berg und versuchte mich eher gegen den Schluss nochmals zu steigern. Emma Jackson (AUS) überholte mich bereits nach knapp 4 Kilometern. In der Hälfte wurde ich dann von Charlotte Morel (Siegerin Alpe d'Huez 2012) und Felicity Sheedy Ryan (Siegerin von Genf) aufgeholt, ich fühlte mich jedoch sehr gut und fuhr einfach mit. Sheedy Ryan verschärfte das Tempo, sodass Chralotte nicht mehr folgen konnte. Drei Kilometer vor Schluss wurden wir von Tamsyn Lewis (GBR) aufgeholt und da ich noch Resreven hatte, versuchte ich das Tempo mitzugehen.

Ich wechselte dann an dritter Stelle hinter Jackson und Lewis aufs Laufen. Im Laufen musste ich mich von Sheedy Ryan wieder geschlagen geben, kam aber als gute Vierte ins Ziel und war sehr zufrieden mit dieser Leistung und hatte nochmals ein letztes gutes Training für den Ironman.

 

Céline :)

 

ETU Premium European Cup, Holten, 29. Juni, 2013

 

Ich freute mich sehr auf dieses Rennen, da ich schon ein paar Mal in Holten am Start stand, und mir die Veranstaltung super gefällt. Dieses Jahr fand der Europacup jedoch das erste Mal nur über die Sprintdistanz statt. Da ich jedoch in Stein ein super Rennen über diese Distanz hatte, war ich sehr zuversichtlich, dies zu wiederholen.

Im Schwimmen fühlte ich mich bereits sehr gut und konnte ''locker'' vorne mitschwimmen. Ich kam als Zweite aus dem Wasser und nach einem guten Wechsel, verliess ich die Wechselzone als Erste. Als ich zurückschaute, sah ich nur noch drei weitere Athletinnen hinter mir.  Das war eine sehr gute Ausgangslage für mich, da die Radstrecke in Holten sehr anspruchsvoll ist, und man mit einer kleinen Gruppe einen grossen Vorsprung rausfahren kann, welchen ich fürs Laufen jeweils gut gebrauchen kann. Die spätere Siegerin Danne Boterenbrood(NED), machte von Anfang an viel Druck auf dem Rad und die erste Athletin fiel bereits nach wenigen Metern ab, somit waren wir nur noch zu dritt. Die Australierin hatte jedoch grosse Mühe und übernahm gar keine Führungsarbeit, somit beschlossen wir zusammen wegzufahren. Beim ersten kleinen Berg, griffen wir an und die Australierin war ebenfalls weg. Somit waren wir nur noch zu Zweit und fuhren ein sehr hohes Tempo weiter. Nach knapp 10km hatten wir bereits 1' Vorsprung auf die erste Gruppe. Doch dann bei Kilometer 14 passierte mir erneut ein Missgeschick, beim hochschalten fiel mir die Kette wieder einmal runter. Ich versuchte einfach wieder hochzuschalten, doch ich sah schnell dass es mir die Kette, wie bereits in Stettfurt, wieder einklemmte. Somit musste ich absteigen und die Kette von Hand wieder reinmachen und verlor sehr viel Zeit. Genervt und natürlich enttäuscht fuhr ich weiter, beim losfahren sah ich jedoch bereits die erste Gruppe kommen. Ich versuchte mit viel Druck zu Ende zu fahren um doch noch mit einem kleinen Vorpsprung aufs Laufen wechseln zu könnten. Als ich dann in der zweiten Wechselzone noch an meinen Laufschuhen vorbeirannte, und wieder zurück musste, hatte ich gar keinen Vorsprung mehr. Auf der ersten Laufrunde, gab ich bereits wieder auf und war einfach nur enttäuscht, dass bereits wieder mir so etwas passierte. Auf der zweiten Laufrunde versuchte ich einfach nicht mehr darüber nachzudenken und nochmals alles zu geben. Ich machte wieder zwei Ränge gut und beendete das Rennen auf dem 11. Rang. Die Holländerin, mit der ich auf dem Rad war, wechselte mit 1'40'' Vorsprung aufs Laufen und konnte das Rennen für sich entscheiden. Mit diesem Vorsprung hätte es auch mir für ein Top 5 Resultat gerreicht. Nattürlich war ich wieder einmal sehr enttäuscht im Ziel.

Ich freute mich jedoch sehr für Florin Slavisberg der den Europameistertitel in der U23 Kategorie holte. :)

 

Jetzt bin ich bereits wieder zurück in Leysin und werde mich die nächsten drei Wochen nochmals gezielt für den Ironman in Zürich vorbereiten.

 

Céline :/

Eredivisie Triathlon, Stein, 22. Juni, 2013

 

Leider musste ich das erste Rennen meiner Hollandreise in Amsterdam streichen, da ich kurz nach meinem Sturz in Italien auch noch krank wurde. Nattürlich hoffte ich, dass ich schnell wieder auf die Beine kam und die beiden Rennen in Stein und Holten doch noch bestreiten kann.

Ich erholte mich relativ gut und konnte eine Woche später trotzdem nach Holland fliegen. 

Ich flog am Freitagnachmittag von Genf nach Amsterdam, wo ich dann von meinem Team abgeholt wurde. Wir fuhren weiter nach Stein, wo das dritte Rennen der Eredivisie Triathlon Serie stattfand.

Es war ein Rennen über die Sprintdistanz (750/25/5.2), für die Teamwertung wurden die 4 Resultate der Team TBB NL Mitglieder zusammengezählt. Also musste jeder sein Bestes geben um ein möglichst gutes Resultat zu erzielen.

Im Schwimmen lief es mir sehr gut, und ich konnte bereits einen Vorsprung von gut 30'' herausschwimmen. Auf der sehr technischen Radstrecke mit vielen Kurven, Pflastersteinen und sehr viel Wind, war Windschatten fahren erlaubt, und ich wusste, dass es nicht einfach wird alleine auf dieser Strecke durchzukommen. Trotzdem konnte ich meinen Vorsprung jede Runde etwas ausbauen und wechselte klar als Erste auf die Laufstrecke. Nach den 5.2km kam ich mit etwas mehr als 1'30'' Vorsprung auf die Zweitplatzierte ins Ziel. Ich freute mich über meinen Sieg, aber auch über die guten Resultate von meinen Teamkolleginnen:

 

1.  Céline Schärer,                      01:12:45

4.  Jasmijn van der Burg,            01:15:20

6.  Karlijn van der Burg,              01:15:35

39. Daniela Poeschl,                    01:31:02

 

Mit diesen Resultaten sicherten wir uns den dritten Platz im Team, und durften das erste Mal aufs Siegerpodest steigen.

 

Nach Stein fuhr ich zusammen mit meinem Team nach Texel (Insel im Norden von Holland) wo ich die letzten paar Tage super trainieren konnte. Morgen reise ich nach Holten, wo ich meinen ersten Europacup in dieser Saison bestreiten werde. Ich freue mich auf das Rennen und hoffe, dass mir erneut ein Spitzenresultat gelingt.

 

Céline :)

Ironman 70.3 Pescara, 9. Juni, 2013

 

Eine Woche nach dem Halbironman in Rapperswil, welcher wegen einem Erdrutsch abgebrochen wurde, startete ich am Halbironman in Pescara, Italien. Ich freute mich endlich ein Rennen zu machen bei welchem alles normal abbläuft. Die Schwimmstrecke wurde nicht gestrichen oder gekürzt, die Wettervorhersage war gut und ich war top motiviert.

Der Start erfolgte erst mittags um 12.00 Uhr und war somit später als gewohnt. Da es sonnig war und fast keine Wolken am Himmel hatte, musste ich mich auf ein heisses Rennen gefasst machen. Das Schwimmen verlief wie imemr sehr gut und ich konnte zusammen mit Rahel Küng, als erste Frau, gut eine Minute nach den ersten Männern, die 1.9 Kilometer absolvieren. Nach einem guten Wechsel, nahm ich die 90 Kilometer an der Spitze der Frauen in Angriff. Die Radstrecke war sehr technisch, coupiert und somit sehr ansprichsvoll. Meine Beine fühlten sich jedoch gut an, und ich konnte von Anfang an mit viel Druck fahren. Bei Kilometer 60, waren die meisten Höhenmeter geschafft. Ich war immer noch in Führung und konnte die zweite Frau hinter mir noch nicht sehen, somit wusste ich, dass ich einen guten Vorsprung habe. Ich freute mich, als einige Gewitterwolken aufzogen, da es für den Halbmarathon dann nicht ganz so heiss gewesen wäre. Doch bei der letzten Abfahrt in der letzten Kurve kam alles anderst. Leider began es ganz kurz an zu regnen, und die Strasse verwandelte sich in ein Glatteis. Mein Vorder- und Hinterrad rutschten einfach seitwärts weg und ich schliff ca. 10 Meter am Boden entlang unter der Leitblanke durch. Mein erster Gedanke als ich in der Wiese lag, war natürlich aufstehen und weiterfahren, ich war noch nie so gut dran, ich kann jetzt nicht einfach aufhören. Leichter gedacht als getan, als ich endlich die Kette wieder reinbrachte, und wieder losfahren wollte, merkte ich, dass mein ganzes Velo voller Blut war, mein rechter Ellbogen war aufgeschlagen und wollte gar nicht mehr aufhören zu bluten. Als ich versuchte weiter zu fahren, konnte ich den Lenker fast nicht mehr halten und meine Hüfte und mein rechtes Bein schmerzten vom Aufprall ebenfalls. Somit war mein Rennen vorbei.

Ich denke ein Sturz an einem Rennen oder im Training ist immer schmerzhaft, aber wenn man ein Rennen wegen einem Sturz augfegben muss, und man in Führung liegt, und bereits da sieht, dass es für ein Topresultat gerreicht hätte, ist es die grösste Enttäuschung überhaupt. Nattürlich bin ich aber froh, dass nichts gebrochen ist und auch sonst nichts schlimmeres passiert ist.

 

Momentan werde ich wirklich nicht vom Glück verfolgt, ich hoffe jedoch, dass sich das bald ändert und ich endlich zeigen kann, was ich drauf habe.

 

Céline :(

Ironman 70.3 Rapperswil, 2. Juni, 2013

 

Bei meinem ersten Halbironman dieser Saison, war das Rennen leider viel schneller vorbei als gewollt.

Dieses Jahr wurde der Ironman 70.3 in Rapperswil vom Pech verfolgt. Wegen den schlechten Wetterverhältnissen, der vergangenen Woche, wurde der Triathlon in ein Duathlon umgewandelt. Das heisst das Schwimmen, wurde durch ein 5km Lauf ersetzt. Für mich als gute Schwimmerin war das natürlich nicht die beste Voraussetzung, für ein Top Resultat, trotzdem entschied ich mich, zusammen mit meinem Trainer, das Rennen als gute Trainingseinheit zu nutzen. 

Ich bin sehr gut ins Rennen gestartet, und konnte nach einem schnellen ersten Lauf, bereits als vierte aufs Rad wechseln. Auf dem Rad fühlte ich mich sehr gut und konnte bis zum ersten längeren Anstieg, mit den ersten Frauen mithalten. Da ich die Strecke gut kannte, ging ich diesen Anstieg etwas verhaltener an, da ich davon ausging diese zwei Mal fahren zu müsssen. Mit gutem Druck, konnte ich in der Abfahrt wieder Zeit gut machen und hatte die ersten Frauen bereits wieder im Blickfeld.

Bei Kilometer 40 wurden wir leider gestoppt, und durften nicht mehr weiterfahren. Nach heftigem Regen, kam es zu einem Erdrutsch auf der Strecke, und diese wurde dann auch gleich von der Polizei gesperrt. Natürlich war ich enttäuscht über die Entscheidung, da es mir bis dahin sehr gut lief. Die Sicherheit geht aber natürlich vor, und ich verstehe, dass das Rennen abgebrochen wurde.

 

Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich mich für den 70.3 Ironman Abruzzo in Italien ebenfalls angemeldet habe, und jetzt nächste Woche doch noch einen ganzen Halbironman absolvieren kann.

 

Céline :)

Team Rennen in Holland, 11. Mai, 2013

 

Dieses Jahr wurde auch in Holland ein neues Team TBB gestartet. Ich flog am letzten Freitag nach Amsterdam, um dem Team für das erste Teamrennen in Enschede auszuhelfen. Es gibt insgesamt 5 Rennen, zwei Teamrennen, zwei Sprints und eine olympische Distanz. Der Gesamtsieger steht erst nach diesen fünf Rennen fest.

 

Das erste Rennen wurde individuell über einen Supersprint (175m, 7.5km, 2km) gestartet, und die Zeiten von allen vier Teammitgliedern wurden zusammen gezählt.

Wir alle hatten ein super Rennen und konnten uns mit diesen Rängen den ersten Platz sichern.

 

Ich:                                             2. Rang, 24'04''

Jasmijn van der Burg:                   6. Rang, 24'54''

Karlijn van der Burg:                   10. Rang, 25'17''

Diana Riesler:                             14. Rang, 25'35''

 

Am Nachmittag starteten wir somit als Sieger ins Rennen. Das Final war ein Sprinttriathlon (475m, 18.5km, 5km) und musste zusammen absolviert werden.

Mit der Zeit vom Morgen, starteten wir 10'' vor dem zweiten Team und etwas mehr als zwei Minuten vor dem dritten Team.

Wir schwammen gut, und konnten unseren Vorsprung verdoppeln. So dass wir mit 20'' Vorsprung aufs Rad wechselten. Leider fuhren wir hier eine Runde zu viel, da wir alle dachten es seien sechs Runden zu fahren, jedoch waren es nur fünf Runden. Da wir nach der fünften Radrunde immer noch 15'' in Führung waren, hätten wir uns dank einem guten Lauf den Sieg geholt. Wegen der Extrarunde reichte es leider nur noch für den fünften Platz. Natürlich waren im Ziel alle enttäuscht. Ich denke aber trotzdem, dass es einen guten Start fürs Team TBB Netherland war, und man bei den nächsten Rennen definitiv mit uns rechnen muss.

 

Céline :)


Hier ist noch ein kurzes Video vom Rennen. (auf hollänisch)

Swiss Triathlon Circuit Stettfurt, 05. Mai, 2013

 

Am ersten Swiss Triathlon Circuit Rennen der Schweiz, holte ich mir den guten dritten Platz hinter Daniela Ryf und Melanie Hauss.

Leider hatte ich während des ganzen Rennens einige Probleme. Da ich zu spät angemeldet wurde, musste ich das Rennen starten, was bei einem Intervall-Start Rennen nicht unbedingt von Vorteil ist. Ich startete mit der zweitschnellsten Schwimmzeit gut ins Rennen. Leider hat es mir jedoch am Anfang auf der Velostrecke, die Kette zwischen Kettenblatt und Rahmen eingeklemmt, sodass ich absteigen musste und dadurch viel Zeit verlor. Trotzden konnte ich mir noch die zweitbeste Radzeit sichern. Natürlich hatte ich während des ganzen Rennens keine Ahnung wo ich lag, was nach so einem Misgeschick das Rennen nicht unbedingt einfacher machte.

Auf dem Laufen ging dann gar nichts mehr, ich hatte grosse Probelme mit der Atmung, was auf meine Pollenallergie zurückzuführen ist. Eigentlich ist mir diese bekannt, da ich jedes Jahr im Frühling damit zu kämpfen habe. Wegen des schlechten Wetters hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt leider noch nichts dagegen genommen, was mir dann besonders im Laufen zu schaffen machte.  Im Ziel war ich vorallem von meiner Laufleistung enttäuscht, da ich die Woche zuvor zwei super Trainingsläufe hatte, und endlich auch im Triathlon zeigen wollte, dass ich laufen kann.

Trotzdem bin ich unter diesen Umständen froh, dass es noch für dritten Rang gereicht hat. Ich freue mich auf die nächsten Rennen, wo alles wieder nach Plan läuft. ;)

 

Céline :)


Race Review in English on Team TBB Website!!!

Swiss Triathon Circuit Stettfurt, 04. Mai, 2013

 

Vorbericht auf Englisch:

Race Preview on Team TBB Website!!!

 

Céline :)

Saisonauftakt am Pro Spint in Wallisellen, 15. April, 2013

 

Bereits drei Tage nach meiner Ankuft in der Schweiz, wurde in der Schweiz die Triathlonsaison, mit dem Walliseller Triathlon, eröffnet.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich dieses Rennen als Trainingswettkampf bestreite, und nach der langen Reise von Mexico und dem Jetlag sicher nicht ganz fit am Start stehen werde.

Was dann auch wirklich so war, ich fühlte mich von den ersten Metern an sehr schlecht, und hatte keine Energie. Trotzdem versuchte ich das Beste aus dieser Situation zu machen und holte mir schlussendlich doch noch den vierten Rang. Normalerweise wäre ich mit dieser Platzierung unzufrieden gewesen, aber wie gesagt, ich habe nicht viel erwartet aber ich freute mich, dass die Saison wieder angefangen hat.

 

Céline :)


-> Race Review in English on Team TBB Website!

Zurück in der Schweiz, 11. April, 2013

 

Gestern kehrte ich nach gut drei Monaten in Cozumel, in die Schweiz zurück.

Die zwölf Wochen vergingen wie im Flug und ich hatte super Trainingsbedingungen. Ausser einem kleinen Velosturz, bei welchem ich mit ein paar Schürfwunden, davongekommen bin, hatte ich keine grossen Probelme und konnte mich perfekt auf die kommende Saison vorbereiten.

Nun bin ich jedoch froh, dass nach diesem langen Trainingslager, die Saison endlich losgeht. Zum ersten Mal, werde ich meine Saison hier in der Schweiz, mit dem Pro Rennen in Wallisellen, eröffnen.

 

Céline :)

Trainingslager Cozumel, 01. Februar, 2013

 

Seit mehr als drei Wochen trainiere ich jetzt bereits in Cozumel. Cozumel ist eine kleine Insel und gehört zum mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo. Es ist ein berühmtes touristisches Ziel und vor allem für die guten Tauchmöglichkeiten bekannt.

Natürlich bin ich nicht zum Tauchen hier, sondern zum Trainieren. Zuerst hatte ich meine Zweifel, ob ich es wirklich drei Monate auf so einer kleinen Insel aushalten würde. Doch bereits nach zwei oder drei Tagen wusste ich, dass es kein Problem wird, denn auch zum Trainieren ist die Insel perfekt.

Neben einem Schwimmbad direkt neben dem Meer, einer 400m Bahn zum Laufen, hat es auch eine Strasse, nur für Radfahrer, rund um die Insel. Da diese Runde 65 Kilometer beträgt, ist das Radfahren nicht besonders abwechslungsreich, doch die Runde ist so schön, dass mich das nicht weiter stört.

Auch neben dem Training findet man alles, um auch mal abschalten zu können. Dazu kommt noch, dass man hier für alles etwa halb so viel bezahlt wie in der Schweiz.

Man könnte sagen, dass ich hier in einem kleinen Paradis gelandet bin. Ich bin froh noch eine Weile hier bleiben zu können. ;)

 

Céline :)


Bilder Cozumel

Happy New Year, Januar, 2013

 

Ich wünsche allen meinen Lesern fürs Jahr 2013 ganz viel Glück, Erfolg und vor allem gute Gesundheit.

Am 9. Januar reise ich nach Cozumel, Mexico, wo ich mich perfekt auf die kommende Saison vorbereiten kann.

 

Céline :)

 


News, News, News, 14. Dezember, 2012

 

Seit meinem letzten Bericht von den U23 Weltmeisterschaften, hat sich einiges getan.

Die Vorbereitungen für die neue Saison sind bereits am Laufen und ich habe gute Neuigkeiten. Ich habe für nächstes Jahr, dank meinem Coach Brett Sutton, ein super Angebot vom Team TBB erhalten, und werde dieses natürlich auch wahrnehmen. Ich freue mich im Jahr 2013, Teil des erfolgreichsten Triathlon Teams der Welt zu sein.

Im Training läuft alles nach Plan, aber ich freue mich schon jetzt auf das nächste Trainingslager, in der Wärme. :)

 

Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und fürs neue Jahr alles Gute.

 

Céline :)

U23 Weltmeisterschaften, Auckland, 20. Oktober, 2012

 

An den Weltmeisterschaften in Auckland konnte ich meine Saison mit einem 16. Rang abschliessen und bin zufrieden mit meinem Rennen.
Im Schwimmen kam ich am Start nicht sehr gut weg, ich fühlte mich aber sehr gut, sodass ich den kleinen Rückstand zu den schnellsten Schwimmerinnen bereits auf der ersten Schwimmrunde wieder schliessen konnte. Nach 1500m stieg ich als Dritte zusammen mit einer Spanierin und Lucy Hall (Schnellste Schwimmerin im Triathlon an den Olympischen Spielen in London) aus dem eiskalten Wasser. Wir wechselten zu Dritt mit einem kleinen Vorsprung auf die Verfolgerinnen auf die anspruchsvolle Radstrecke . Dort versuchte ich von Anfang an mit viel Druck zu fahren und hoffte auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen zwei Athletinnen, sodass wir vielleicht mit einem guten Vorsprung aufs Laufen wechseln konnten. Die Strecke war technisch jeodch so anspruchsvoll, dass die Spanierin leider schon beim ersten Berg reissen lassen musste, somit waren Lucy und ich nur noch zu zweit unterwegs. Leider harmonierten wir auch nicht gut, da ich bei jeder Kurve fast 15 Meter herausfuhr und technisch einfach viel besser gefahren bin. Somit war ich die ersten drei Runden mehr oder weniger auf mich alleine gestellt. Ich fühlte mich sehr gut, trotzdem wurden wir dann von 12 Athletinnen aufgeholt. Ich fuhr dennoch viel vorne um Stürtze zu vermeiden und das Tempo hochzuhalten. Mit knapp 2' Vorsprung auf die schnellen Läuferinnen, konnten wir dann auf die Laufstrecke wechseln. Jetzt merkte ich aber die Führungsarbeit vom Rad schnell und konnte leider das schnelle Lauftempo nicht mit gehen. Von meiner Laufleistung, war ich schon etwas enttäuscht. Ich versuchte aber mein Bestes zu geben. Mit meiner Schwimm-/Radleistung bin ich jedoch sehr zufrieden und mit dem Schlussresutat ebenfalls.

 

Ich freue mich nun auf das Wintertraining und die Vorbereitungszeit für die nächste Saison.

 

Céline :)

Trainingslager Rotorua/ U23 WM Auckland, 15. Oktober, 2012

 

Seit zwei Wochen bin ich jetzt bereits in Neuseeland. Es gefällt mir sehr gut hier und wir haben super Trainingsbedingungen, abgesehen von dem etwas kalten Wetter. Momentan sind wir in Rotorua was ca. 3h von Auckland wegliegt. Rotorua ist sehr speziell, als wir ankamen, hat es stark nach Schwefel gerochen und Dampf stieg aus Ritzen, Gärten, Fußwegen und sogar aus den Straßen auf. Rotorua befindet sich im Zentrum eines aktiven Thermalgebiets. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt befinden sich Tümpel mit brodelndem Schlamm, Geysire, und Vulkane.
Dank diesem Thermalgebiet profitieren wir von einem 50m Aussenpool, dessen Temperatur jährlich 28 Grad beträgt, sogar bei einer eher kühlen Lufttemperatur. Die Natur hier ist einfach genial zum Radfahren und Laufen. Man entdeckt immer wieder was neues, was man noch nie zuvor gesehen hat.
Nun geht es nur noch wenige Tage bis zu den Weltmeisterschaften in Auckland. Die Vorbereitung lief super und ich freue mich an meinem letzten Rennen der Saison noch einmal alles zu geben. Die anspruchsvolle Velostrecke und die kühlen Wetterverhältnisse, sprechen mir auf jeden Fall zu.;)

 

Das Rennen findet statt am:

Samstag, 20. Oktober um 9.15 (NZST)

Freitag, 19. Oktober um 22.15 (MEZ)

Ihr könnt alles live auf http://triathlonlive.tv mit verfolgen.

 

Céline :)

 

U23 Schweizermeisterin/ Vize Schweizermeisterin Elite, 15.September, 2012

 

In Murten fanden die diesjährigen Schweizermeisterschaften statt. Ich freute mich auf das letzte Schweizerrennen, und wollte vorallem meinen U23 Titel auch dieses Jahr wieder verteidigen.

Im Schwimmen lief es wie immer gut und ich stieg mit Rahel Küng zusammen aus dem Wasser, gut eine Minute vor der nächsten Athletin. Von Anfang an versuchte ich ein hohes Tempo zu fahren, da ich wusste, dass Daniela Ryf eine sehr starke Radfahrerin ist, rechnete ich damit, dass sie mich einholen wird. Nach 35 Kilometern gelang es ihr zu mir aufzuschliessen. Gemeinsam wechselten wir auf die Laufstrecke. Auf welcher ich schnell merkte, dass ich vielleicht etwas zu hart gefahren bin. Im Laufen war ich klar schwächer, und musste Daniela ziehen lassen. Trotzdem habe ich alles gegeben und war auch mit meiner Laufleistung zufrieden. Im Ziel holte ich mir den dritten Schweizermeister Titel in Folge in der U23 Kateorie und den Vizemeister Titel hinter Daniela in der Elite Kategorie.

Nun freue ich mich auf die nächsten Rennen in Yokohama und vorallem auf meinen Saisonhöhepunkt, die U23 Weltmeisterschaft in Auckland.

 

Céline :)

U23 European Championships, Aguilas, 01. September, 2012

 

Leider lief es mir nach dem Erfolg in Stockholm, nicht ganz so gut an den U23 Europameisterschaften in Spanien.

Mich plagten seit der Rückreise von Stockholm starke Bauchschmerzen, welche bis zum Wettkampftag nicht mehr weggingen. Da ich aber nach Spanien gereist bin, wollte ich natürlich auch an den Start gehen und versuchte eifnach das Beste aus der Situation zu machen.

Das Schwimmen verlief sehr gut und ich konnte an zweiter Stelle in einer vierer Gruppe aufs Rad wechseln. Was eigentlich eine super Ausgagngslage für mich gewesen wäre. Leider sah ich das als einzige so und versuchte von Anfang an ein hohes Tempo zu fahren, ohne Hilfe der anderen drei Athletinnen. Bereits nach zwei Kilometer konnte mir dann niemand mehr folgen. Ich war etwas überrascht und wusste, dass es bei einem Windschatten Rennen, auf einer flachen Strecke, nicht gerade einfach ist alleine wegzufahren. Nach zwei Runden hatte ich einen Vorsprung von 40 Sekunden, als jedoch hinten die Gruppen zusammenschlossen, und es eine grosse Verfolgungsgruppe war, wurde es natürlich sehr schwer für mich. Leider wurde ich nach vier von sechs Runden aufgeholt und wechselte somit in einer grossen Gruppe von 30 Athletinnen aufs Laufen. Im Laufen ging dann gar nichts mehr, ich hatte starke Bauchschmerzen, sodass ich einige Male anhalten musste, bevor ich wieder einigermassen weiterlaufen konnte. Aufgeben wollte ich aber auf keinen Fall. Natürlich kam ich sehr enttäuscht ins Ziel. Trotzdem habe ich alles gegeben was möglich war, und sollte eigentlich zufrieden sein, dass ich im Schwimmen und im Rad, eine sehr gute Leistung gezeigt habe.

Das nächste Mal überlege ich mir aber sicher noch einmal ob ich wirklich starten soll, wenn ich nicht 100% fit bin. :)

Das nächste Rennen ist die Schweizermeisterschaft in Murten, bei welchem das Windschatten fahren wieder verboten ist. Ich freue mich auf dieses Rennen.

 

Céline :)

Sprint/ Mixed Team Relay World Championships, Stockholm, 25. August, 2012

 

Sehr kurzfristig entschloss ich mich nach Stockholm zu reisen, wo die Sprint Weltmeisterschaften, sowie die Team Weltmeisterschaften statt fanden.

Ich freute mich sehr, dass ich ein Teil der Schweizer Delegation an diesen Weltmeisterschaften sein durfte.

Nach letztem Jahr in Lausanne, wo es mir nicht besonders gut lief, reiste ich mit gemischten Gefühlen nach Stockholm. Natürlich wusste ich auch dass die Sprintdistanz nicht unbedingt zu meiner Stärke gehört, trotzdem war ich topmotiviert für die beiden Rennen.

Am Samstag fand das Einzelrennen statt, da das Rennen auch zur World Triathlon Serie gehört, war ein sehr starkes Feld mit 64 Athletinnen am Start.

Da ich zu spät angemeldet wurde, hatte ich natürlich einen sehr schlechten Startplatz auf dem Pontoon. Irgendwie waren alle Athletinnen auf der rechten Seite weiter hinten als die auf der linken Seite. Somit stieg ich für meine Verhältnisse, sehr weit hinten aus dem Wasser.

Die technische Radstrecke, kam mir jedoch sehr entgegen, und es gelang mir praktisch im Alleingang, nach gut zwei Radrunden, zur Spitze aufzuschliessen.

Beim abschliessenden Lauf, überraschte ich mich selber ein bisschen. Ich wusste gar nicht, dass ich so schnell laufen kann.;) Ich gab einfach alles und kam als 17. an einem WTS Rennen ins Ziel. Natürlich bin ich sehr zufrieden mit diesem Resultat. Mit diesem Top 20 Resultat an einem WTS Rennen qualifizierte ich mich für die U23 WM in Auckland.

Am Sonntag, fand das Team Rennen statt. Bei dem Team Rennen absolvierte jeder Athlet einen kurzen Triathlon (300m Schwimmen, 6km Rad fahren und 1.9km laufen). Gestartet wird jeweils mit einer Frau, an zweiter Position ein Mann, dann wieder eine Frau und der zweite Mann zum Schluss. Wir waren eines der jüngsten Teams am Start, und hofften einfach so lange wie möglich vorne mitmischen zu können.

Es war ein sehr spannendes Rennen, bei dem wir alle unser Bestes gaben und uns somit den fünften Platz sicherten. Mit diesem Rang waren wir alle sehr zufrieden.

Für die U23 EM an diesem Wochenende bin ich nach diesem Wochenende sehr zuversichtlich und werde erneut mein Bestes geben.

 

Céline :)

 

Triathlon de Nyon, 5. August, 2012

 

Am Triathlon in Nyon konnte ich den dritten Sieg im Swiss Triathlon Circuit feiern, und somit baute ich meinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus.

Im Schwimmen kamen Rahel und ich wieder mit einem grossen Vorsprung aus dem Wasser, und wechselten ca. zwei Minuten vor der dritten Athletin aufs Rad.

Im Velo fühlte ich mich sehr gut, und hatte von Anfang an sehr guten Druck. Mit einem komfortablen Vorsprung wechselte ich dann aufs Laufen. Im Laufen hatte ich mit Bauchschmerzen zu kämpfen, wusste aber, dass mich niemand mehr einholen konnte und lief einfach ein angenehmes Tempo bis ins Ziel.

Knapp drei Minuten vor der zweiten Frau overall, und knapp acht Minuten vor der zweiten Pro Athletin lief ich glücklich ins Ziel ein.

 

Ich freute mich über meine gute Velozeit, besonders weil es mir bis jetzt im Velo nicht so gut lief.

Nun habe ich einen 3-wöchigen Trainingsblock, bevor ich dann in Uster meinen letzten Trainingswettkampf, vor der U23 EM absolviere.

 

Céline :)

Nicola Spirig OLYMPIASIEGERIN!!!, 4. August, 2012

 

Ich freue mich so sehr, für Nicola und für Brett und möchte ihnen von ganzem Herzen gratulieren. Ich weiss, wie hart sie für diesen Erfolg gerarbeitet haben und dass sie diese Goldmedaille mehr als verdient haben.

Ich bin einfach nur glücklich, dass ich mit der besten Triathletin, und dem besten Coach der Welt, trainieren kann. Ich konnte schon jetzt so viel von ihnen lernen und profitieren. Danke.

 

Herzliche Gratulation nochmals!

 

Céline :)

Langdistanz Triathlon L'Alpe d'Huez, 25. Juli, 2012

 

Wie bereits letzes Jahr reiste ich direkt nach dem Europacup in Genf nach L'Alpe d'Huez um dort an einem der härtesten Triathlons der Welt teilzunehmen. Er liegt nämlich auf der Rangliste der härtesten Triathlons der Welt auf Platz 7.

Der ganze Triathlon besteht aus 2.2km Schwimmen in einem kalten Bergsee, 115km Radfahren mit insgesamt 3000 Höhenmetern und teilweise bis zu 15 Prozent Steigung, bevor es dann auf die abschliessenden 22 Laufkilometer auf 1800m ü. M. geht.

Zwei Tage konnte ich mich vom Europacup erholen, bevor ich dann am Mittwochmorgen bereits wieder an der Startlinie stand.
Im Schwimmen konnte ich mit der schnellsten Männergruppe mit schwimmen, nach einem sehr guten Wechsel,  wechselte ich sogar als Erste Overall, vor allen Männern aufs Rad. ;)
Natürlich wusste ich, dass mich im Rad einige starke Radfahrerinnen überholen werden. Ich hielt mich aber bis zur Hälfte der Strecke sehr gut und fuhr mit der Spitze der Frauen mit. Vielleicht war ich auch ein bisschen zu schnell gestartet, sodass ich bei Kilometer 70 eine kleine Krise hatte. Dazu plagten mich von Anfang an Rückenschmerzen, welche immer stärker wurden. Am Schluss kam dann noch der strengste Aufstieg mit den bekannten 21 Kehren hinauf nach L' Alpe d' Huez, welcher mit Rückenschmerzen und sehr sehr schweren Beinen, eine echte Heruasforderung wurde.  Als ich oben angekommen bin, war ich einfach nur froh, dass ich nicht mehr Rad fahren musste, und endlich aufs Laufen wechseln konnte. ;)
Ich konnte meinen fünften Platz mit einem starken Lauf bis ins Ziel halten und war mit meinem Resultat zufrieden.

Jetzt bin ich bereits wieder in Leysin und freue mich auf die nächsten Trainingstage.

Céline :)

Europacup Genf, 22. Juli, 2012

 

Letzten Samstag reiste ich nach Genf für den Europacup. Ich freute mich wieder einmal auf ein internationales Windschattenrennen, obwohl ich natürlich bei diesen Rennen wie immer auf eine kleine Gruppe auf dem Rad hoffen muss, damit ich auch vorne mitmischen kann.
Das Rennen war sehr hart, vorallem wegen dem starken Wind, welcher jede Disziplin noch anspruchsvoller machte. Dazu kam noch der lange Aufstieg auf der Velostrecke, der insgesamt sechs mal zu bewältigen war.
Schon beim Einschwimmen, musste ich feststellen, dass ich noch nie ein Rennen mit so hohen Wellen absolviert hatte. (Wer hätte das gedacht, an einem Schweizerrennen im See) ;)
Die erste Runde hatte ich grosse Mühe, und brauchte sehr viel Zeit bis ich mit diesen Wasserverhältnissen klar gekommen bin. Ich konnte jedoch auf der zweiten Runde zu den ersten fünf aufschliessen und gut mitschwimmen. Somit stieg ich in einer sechser Gruppe aus dem Wasser und kam als Erste in die Wechselzone. In den ersten zwei Runden fuhren wir in dann in dieser sechser Gruppe, welche jedoch überhaupt nicht funktionierte und wir konnten unseren Vorsprung nicht wirklich ausbauen. In der dritten Runde konnte ich mich mit Rahel Küng (Trainingspartnerin von mir) und einer Holländerin Sarissa De Vries von der Grupp absetzen. Wir harmonierten sehr gut zusammen, sodass wir mit einem grossen Vorsprung aufs Laufen wechseln konnten.
Im Laufen lief ich dann lang an zweiter Stelle, nach knapp 3 Runden wurde ich dann aber noch von einer Französin eingeholt, den dritten Platz liess ich mir aber nicht mehr nehmen. Somit holte ich mir meine erste internationale Medaille bei der Elite. Ich freute mich riesig über diesen Erfolg.
Mit diesem dritten Platz habe ich mich auch für die U23 EM anfangs September in Aguillas, Spanien qualifiziert.

 

Céline :)

Sempachersee-Triathlon, 8. Juli, 2012

 

Nach einjähriger Pause wurde am Sonntag erneut der Sempachersee-Triathlon durchgeführt.

Der Triathlon in Nottwil, welcher zum Swiss Triathlon Circuit gehört, wurde erstmals über die Sprintdistanz mit einem Einzelstart durchgeführt. Das heisst es wurde 750 Meter geschwommen, 22 Kilometer Rad gefahren und 5km gelaufen mit jeweils einer Minute Zeitabstand zwischen den Pro Athleten.

Ich konnte als letzte bei den Pro Frauen starten, und hatte bereits im Schwimmen auf die Athletinnen vor mir Zeit gut gemacht. Auf dem Rad fühlte ich mich noch etwas ungewohnt mit meinem neuen Zeitfahrvelo, trotzdem konnte ich mit einem Vorsprung von 24 Sekunden vor der zweiten Athletin aufs Laufen wechseln. Nun hiess es einfach diese 24 Sekunden zu halten. Ich fühlte mich nicht schlecht im Laufen und konnte den Vorsprung bis ins Ziel noch ein wenig ausbauen. Mit 46 Sekunden Vorsprung sicherte ich mir den zweiten Sieg in Folge im Swiss Triathlon Circuit.

 

Nächsten Samstag starte ich am internationalen 5150 (olympische Distanz, ohne Windschatten) Rennen in Zürich.

 

Hier geht's zum Bericht von Kurt Grüter in der neuen Luzerner Zeitung vom 9. Juli 2012.

 

Céline :)

Spiezathlon, 23. Juni, 2012

 

Eine Woche nach dem Pro Sprint in Zug, freute ich mich auf den Spiezathlon, der ebenfalls zum Swiss Triathlon Circuit gehört. Wir hatten wieder eine sehr strenge Woche in Leysin und ich fuhr nach einem kurzen Schwimmtraining am Samstagmorgen direkt nach Spiez.

Der Schwimmstart erfolgte um 13:50 mit allen anderen Kategorien zusammen. Ich stieg zusammen mit Rahel Küng (welche für das schnelle Schwimmtempo sorgte :) ) and der Spitze der Frauen und als 3. overall aus dem Wasser.

Auf dem Rad fühlte ich mich nicht besonders gut und versuchte einfach das Beste herauszuholen. Trotzdem wechselte ich als 1. Frau aufs Laufen und konnte dort meinen Vorsprung auf die zweite Frau noch etwas ausbauen. Mit einem neuen Streckenrekord kam ich dann gut fünf Minuten vor der zweiten Pro Athletin ins Ziel.

Dieses Rennen gab mir wieder Zuversicht, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass das schon eher meine Distanz ist, als ein Doppelsprint. ;)

Mit diesem Rennen übernahm ich auch die momentane Führung im Swiss Triathlon Circuit.

 

Céline :)

 

 

 

Pro Sprint Zug, 16. Juni, 2012


Wie jedes Jahr freute ich mich auf mein ''Heimrennen'' in Zug. Ich reiste direkt von Leysin an das Rennen und war von den vielen harten Trainings sehr müde. Der Fokus liegt dieses Jahr ganz klar beim Training und somit mache ich viele Wettkämpfe aus dem Training heraus und nutze sie einfach als intensive Trainingseinheit.

Leider lief in Zug alles schief, was schief laufen konnte. Ich glaube ich brauchte bei jedem Wechsel am längsten und hatte gar keine Kraft und Energie, was bei einem Doppelsprint nicht wirklich von Vorteil ist.

Ich wurde in der Kategorie Pro 7. und war im Ziel schon sehr enttäuscht. Mein Trainer meinte jedoch nur, dass ihn das nicht verwundert, es zeigt mir noch mehr, dass dies nicht meine Distanz ist. Momentan trainiere ich vorallem längere Einheiten um einfach wieder fitter zu werden. Somit war es für ihn klar, dass ich nicht gut abschneiden werde.

Nun heisst es motiviert weitertrainieren und dann kommen auch bald wieder gute Resultate. Auf jeden Fall freue ich mich dass die nächsten Rennen wieder länger sind:)

 

Céline :)

Ironman 70.3 Rapperswil, 3. Juni, 2012

 

Am letzten Sonntag starte ich, wie schon im letzten Jahr, am Halbironman in Rapperswil. Da ich schon knapp einen Monat wieder in Leysin trainiere, war ich gut vorbereitet und freute mich auf ein gutes Rennen.

Da die Männer und Frauen der Kategorie Profis zusammen starteten, konnte ich vom Wasserschatten der schnellen Männer profitieren und kam gut eine Minute vor der zweiten Frau aus dem Wasser.

Leider war meine Radleistung nicht ganz so gut wie meine Schwimmleistung. Ich verlor sehr viel Zeit und hatte keine Chance mit meinem normalen Rennrad dranzubleiben.

Im Laufen fühlte ich mich einges besser als letztes Jahr aber auch nicht hervorragend. Schlussendlich kam ich als 9. ins Ziel und war fast 3' schneller als letztes Jahr. Trotzdem war ich sehr enttäuscht mit meiner Radleistung und habe etwas mehr erwartet. Ich habe noch einiges zu tun und freue mich jetzt auf mein Zeitfahrvelo. ;)

 

Céline :)

Europacup Antalya, 6. Mai, 2012

 

Um mehr Punkte für die Weltrangliste zu sammeln, entschloss ich mich sehr kurzfristig, zusammen mit Brett, noch in die Türkei an einen Europacup zu reisen.

Erneut kam ich mit der Spitze aus dem Wasser. Das Schwimmen war jedoch so hart wie noch nie. Ich hatte noch nie ein Rennen mit so starker Strömung und so vielen Wellen. Beim Luft holen habe ich oft mehr Wasser getrunken, als Luft geholt. ;)
Auf dem Rad waren wir eine achtköpfige Spitzengruppe, welche leider überhaupt nicht harmonierte. Ich versuchte mehrmals mit einer Russin wegzufahren, doch bei diesem Wind und der anspruchslosen Strecke (gerade,flache 5km Runde mit zwei Wendepunkten), war es leider unmöglich. Somit wechselten wir nur eine knappe Minute vor der grossen Gruppe aufs Laufen. Mir wurde schnell klar, dass eine knappe Minute für mich einfach zu wenig ist um ein Top 10 zu machen. Es lief mir zwar ein wenig besser als in Ishigaki aber leider immer noch nicht gut genug. Ich kam als 15. ins Ziel.
Ich bin jetzt endlich zurück in Leysin und hoffe dass meine Laufform hier endlich wieder zurückkommt und ich bald auch mal eine gute Laufleistung zeigen kann.

 

Céline :)

World Cup Ishigaki, 22. April, 2012

 

Das erste Rennen startete ich wie letztes Jahr in Ishigaki, Japan. Sehr vielversprechend startete ich ins Rennen. Nach einer sehr guten Schwimmleistung stieg ich als 3. aus dem Wasser und war froh, dass ich sicher in der ersten Radgruppe bin.

Doch bereits dann lief nichts mehr so, wie ich es mir vorstellte. Leider spickte mir der Radschuh beim Wechsel vom Velo, sodass ich den wieder holen musste, bevor es dann wirklich auf's Rad ging. Ich verlor sehr viel Zeit und war nicht von Anfang an in der ersten Gruppe. Natürlich versuchte ich das Loch so schnell wie möglich zu schliessen. Als ich dann endlich aufschliessen konnte, merkte ich erst dass ich gleich einige Athleten in die erste Radgruppe mitzog. Es war somit eine grosse Spitzengruppe in welcher gar nicht mehr gefahren wurde. Niemand wollte führen und es wurde zu einer Sonntagsausfahrt. Ich wusste, dass es jetzt nur noch auf den abschliessenden Lauf ankommt. Was natürlich nicht die Beste Voraussetzung ist für mich.
Meine Laufleistung war sehr schlecht und ich war sehr enttäuscht als ich ins Ziel kam. Ich konnte meine Trainingsleistung, im Wettkampf überhaupt nicht abrufen.

Mit meiner Schwimmleistung bin ich jedoch zufrieden, ich habe nicht gedacht, dass ich nach nur 2 Monaten richtigen Training (nach meinem Zwischenfall im Dezember) bereits wieder an der Spitze aus dem Wasser komme.
Auf der Weltrangliste kam ich trotz dem schelchten Resultat einige Ränge vorwärts.

 

Céline :)

Trainingslager Mooloolaba, 8. März, 2012


Seit genau drei Wochen bin ich jetzt in Australien und es ist einfach super hier. Ich habe eine Wohnung mit zwei Trainingskollegen, etwa 100m vom Mooloolaba Beach an der Sunshine Coast. Wir haben wirklich sehr Glück mit unserer Wohnung, da wir eine der günstigsten Wohnungen so nah am Strand gefunden haben.

Leider ist Australien sonst nicht sehr billig. Ich bin immer wieder schockiert wenn ich einkaufen war, und die Schweiz ist ja eigentlich auch nicht billig. :)

Das Wetter ist eigentlich fast immer gut. Wir hatten aber auch schon einige Regentage, bei welchen es dann wirklich den ganzen Tag regnet. Wir sind jedoch gut mit Laufband/ Rolle ausgerüstet, also kommt das Training nie zu kurz.
Zum trainieren ist es perfekt. Wir schwimmen jeweils im 50m Uni-Pool welcher 10 Bahnen hat und somit immer genügend Platz. Gleich neben dem Pool ist auch die 400m Bahn. Am Strand entlang hat es einen Weg zum Laufen, welcher wunderschön ist.  Für die Zeitfahreinheiten auf dem Rad hat Brett natürlich auch schon wieder eine gute 5km Runde gefunden. Leider fehlen mir für die langen Einheiten auf dem Rad die Aufstiege/Abfahrten. Darauf freue ich mich jetzt schon, wenn es dann Ende Mai wieder nach Leysin geht.
Der Tag hier ist sehr unterschiedlich wie zu Hause. Da es bereits um 5.30 hell ist, beginnt auch das erste Training jeweils um 6:00 Uhr. Zwischen den Trainings bleibt jedoch mehr Zeit zum erholen. Wenn man jedoch jeden morgen um 5.15 aufsteht, geht man auch jeweils zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr ins Bett. :)
Ich habe mich sehr schnell an das Klima und die Zeitumstellung hier gewohnt und vom Jetlag nicht wirklich viel gemerkt, somit konnte ich von Anfang an gut trainieren, ich spüre wie ich jeden Tag etwas fitter werde. Trotzdem ist immer noch viel zu tun, bis zu den ersten Rennen. Ich werde je nach Formstand kurzfristig entscheiden, wo das erste Rennen stattfinden wird. Wenn alles gut verläuft werde ich Ende April am World Cup in Ishigaki, das erste Mal an den Start gehen.

Sonnige Grüsse aus Australien
Céline :)

News, Januar 2012


Zuerst einmal wünsche ich allen fürs Jahr 2012 viel Glück, Erfolg aber vorallem gute Gesundheit.

Nach einer 3-wöchigen Pause über Weihnachten/ Neujahr bin ich bereits wieder auf Gran Canaria, und beginne hier mich effizient für die kommende Saison vorzubereiten. Ich freue mich schon jetzt auf die Wettkampfsaison und vorallem auf die ersten Rennen.

Es freut mich, dass mich im neunen Jahr meine bisherigen Sponsoren weiterhin unterstützen und an mich glauben. Vielen Dank.

Dazu kommen noch zwei neue Sponsoren die mich im Jahr 2012 unterstützen werden. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit BMC und Squadra Mondo.

Ich schicke allen sonnige Grüsse aus Gran Canaria.


Céline :)

Trainingslager Gran Canaria, 14.Dezember, 2011

 

 

Insgesamt fünf Wochen verbrachte wir auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Es war ein super Trainingslager, in dem ich grosse Fortschritte machen konnte. Wir hatten in den fünf Wochen nicht einmal Regen und konnten die meisten Trainings bei Sonne und 25 Grad absolvieren.

Wir waren in kleinen Bungalows in Maspalomas untergebracht. Neben trainieren, kochen, putzen, einkaufen und schlafen blieb oft nicht mehr viel Zeit für anderes, trotzdem konnten wir auch ab und zu ein paar Stunden am Strand geniessen.
Das Schwimmen fand jeweils draussen in einem kleinen 25m Pool statt, der fast immer schön warm war. Die harten Lauftrainings absolvierten wir jeweils in einem Park auf einer 1200m Rundbahn. Auf dem Bike waren wir meistens auf unserer 3.5 Kilometer langen Zeitfahr-Runde anzutreffen, aber auch für die längeren Einheiten gab es viele verschiedene Routen auf der kleinen Insel.
Alles war in der Nähe von unseren Bungalows und somit hatten wir einfach perfekte Trainingsbedingunen und konnten fünf Wochen lang super trainieren. Ich freue mich nun auf die Weihnachtszeit zu Hause, bevor es dann im Januar bereits wieder nach Gran Canaria geht.


Céline :)

U23 Schweizermeisterin im Halbmarathon, 30. Oktober, 2011

 

Gestern fanden in Lausanne die Schweizermeisterschaften im Halbmarathon statt. Ich entschloss mich mit meinem Trainer teilzunehmen, um ein hartes Lauftraining zu absolvieren. Es war mein erster Halbmarathon und ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung wie man einen Halbmarathon läuft.

Ich lief einfach mal los, und musste nach vier Kilometer feststellen, dass ich für 21.1 Kilometer etwas zu schnell gestartet bin, also nahm ich etwas Tempo raus und versuchte einen guten Rhytmus zu finden. Bei Kilometer sechs konnte ich mich dann einer Gruppe anschliessen und konnte bis ins Ziel gut mitlaufen. Im Ziel freute ich mich über meine Zeit von 1:21.48,6. Dass ich mit dieser Zeit sogar in der U23 Kategorie den Meistertitel gewann, hat mich dann doch sehr überrascht.

Ich freue mich, dass sich auch in meiner schlechtesten Disziplin immer mehr Fortschritte mache und es zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Da es in Leysin langsam sehr kalt wird, fliege ich bereits in zehn Tagen für fünf Wochen nach Gran Canaria um dort etwas an der Wärme zu trainieren.

 

Céline :)

WCS Yokohama, Japan, 19. September, 2011

 

Nach dem guten Resultat an der U23 WM reiste ich motiviert und zuversichtlich an das zweite WCS Rennen dieser Saison. Denn wenn ich an meine super Laufleistung von Peking anknöpfen konnte, lag ein gutes Resultat drin.
Am Wettkampftag ging ich jedoch mit gemischten Gefühlen an den Start. Der Start erfolgte schon morgens um 8.00 Uhr, doch bereits dann war über 30 Grad. Normalerweise bevorzuge ich Wetter bei 20 Grad, somit wusste ich, dass es ein hartes Rennen werden wird. Ich startete super ins Rennen und kam als 9. aus dem Wasser und war von anfang an in der Spitzengruppe. Die Spitzengruppe beinhaltete am anfang nur 20 Athletinnen, doch in der letzten Runde konnte leider die Verfolgergruppe aufschliessen, und die Gruppe war mit 45 Athletinnen sehr gross. Wieder einmal wechselten praktisch alle zusammen aufs Laufen. Ich versuchte am Anfang mit der Gruppe mitzulaufen, doch mir fehlte leider von Anfang an die Energie und dann kam auch noch die Hitze dazu. Ich lief sehr schlecht, und kam somit als 42. ins Ziel. Im Ziel war ich zufrieden mit meiner Schwimm- und Radleistung, doch enttäuscht über meine Laufleistung. Ich wusste nicht genau an was es lag, war es die Hitze evtl. war ich müde von den Resien, oder weil es das sechste Rennen in Serie war. Trotzdem konnte ich wieder einige Punkte und Erfahrungen sammeln.

 

Céline :)

U23 Weltmeisterschaften in Peking, 10. September 2011

 

Auf der Olympiastrecke von 2008, fand mein Rennen am Samstag statt. Ich war natürlich sehr aufgeregt, aber auch motiviert auf dieser Strecke schwimmen, Rad fahren und laufen zu dürfen.

Die Strecke war perfekt für mich das Schwimmen war eine grosse Runde, die Radstrecke war, mit einem Aufstieg und vielen Kurven, sehr anspruchsvoll und das Laufen war neben einer kleinen Rampe, eher flach.

Ich freute mich auf das Rennen und konnte den Renntag fast nicht mehr abwarten.

Der Schwimmstart verlief wieder einmal schlecht, und ich kam nicht wirklich weg. Somit musste ich auf dem zweitem Teilabschnitt, noch ziemlich gas geben, dass ich die erste Gruppe nicht verpasste. In der ersten Gruppe stieg ich dann aufs Rad. Das Wetter war leider gar nicht wie erwartet, denn es regnete und war ca. 15 Grad. Ich versuchte jeweils am Berg die Gruppe etwas kleiner zu machen. Mehr als einen Abstand von zehn Metern brachte ich aber nicht hin und leider kam auch fast nie jemand mit, sodass wir ausreissen konnten. Bei diesen Wetterverhältnissen, sind meine Abfahrtskünste leider nicht besonders gut und somit wurde das Loch jeweils schnell wieder geschlossen.

Wir wechselten praktisch alle zusammen aufs Laufen, und ich wusste dass es jetzt sehr schwer wird für mich noch ein gutes Resultat hinzukriegen. Ich dachte aber, da das Rad sehr anspruchsvoll war, werden viele nicht mehr so viel Kraft haben. Also versuchte ich einfach mal möglichst lange an der Spitze dran zu bleiben, was mir dann knapp 4km gelang. Leider verliessen mich ab dort meine Kräfte immer mehr und ich viel immer weiter zurück. Als 19. lief ich dann über die Ziellinie. Mit diesem Resultat bin ich eigentlich sehr zufrieden, da ich bei dieser Ausgangslage nach dem Schwimmen und Rad fahren nicht viel mehr erwarten konnte. Mit einer Laufzeit unter 38 Minuten, war mein Rückstand auf die Erstplatzierte nur zwei Minuten und somit noch nie so klein.

Ich freue mich, dass ich auf dem richtigen Weg bin und trotz wenig Laufkilometern in jedem Rennen Fortschritte mache. Am Freitag reise ich weiter nach Yokohama und bestreite dort wahrscheinlich mein letztes Rennen dieser Saison.

 

Céline :)

Triathlon Locarno, 4. September, 2011

 

Das letzte Swiss Triathlon Circuit Rennen, fand in Locarno statt. Da ich erst zwei Rennen hatte, brauchte ich noch ein Drittes um in die Wertung zu kommen.

Als ich bemerkte, dass ich Chancen auf den Gesamtsieg habe, entschloss ich mich kurzfristig noch nach Locarno zugehen. Der Fokus lag natürlich voll auf der WM, deshalb hatte ich noch eine sehr harte Trainingswoche, und ich ging ziemlich müde an das Rennen.

Mir gelang ein super Wettkampf und ich gewann mit neun Minuten Vorsprung vor der Zweiten Frau. 

Somit habe ich meinen ersten Gesamtsieg in dem Swiss Triathlon Circuit bei der Elite gewonnen. 

Morgen fliege ich nach Peking für die U23 WM. Ich freue mich und bin sehr zuversichtlich für ein gutes Resultat.

 

Céline :)

U23 Schweizermeisterin/ Vize Schweizermeisterin Elite in Uster, 28. August, 2011

 

Am Letzten Wochenende fanden die Schweizermeisterschaften in Uster statt. Ich freute mich sehr auf das Rennen, da das Radfahren ohne Windschatten war.

Das Schwimmen verlief eher ruhig, da die Teilnehmerzahl an einem nationalen Rennen nie so gross ist, wie an internationalen Rennen. Wir kamen zu viert an der Spitze aus dem Wasser und wechselten alle zusammen aufs Rad. Dort übernahm Nicola Spirig von Anfang an die Spitze und gab diese auch nicht mehr ab. Ich versucht möglichst lang an ihr dranzubleiben, natürlich mit dem vorgebendem Abstand. Bereits nach 10 Kilometern war mir das Tempo dann zu hoch und ich musste abreissen lassen. Ich fuhr jedoch ein hoches Tempo weiter und kam dann als Zweite, mit 3' Rückstand auf Nicola und 3' Vorsprung auf die Dritte Melanie Annaheim, in die Wechselzone . 

Das Laufen gelang mir in Uster sehr gut, denn ich konnte schnell einen guten Rhytmus finden. 

Als Zweite Frau lief ich dann über die Ziellinie. Ich freute mich natürlich riesig über den U23 Meistertitel. Dass ich aber sogar in der Elitenkategorie den zweiten Platz holte, hatte ich nicht erwartet. 

Ich freue mich nun auf die U23 Weltmeisterschaft welche am 10. September in Peking stattfindet.

 

Céline :)

 

Gute Erfahrungen an der Sprint WM in Lausanne, 20./21. August, 2011

 

Das Einzelrennen am Samstag, lief mir leider gar nicht gut. Ich konnte mir nach dem Rennen nicht erklären was los war, ich glaube einfach der Druck an einer Weltmeisterschaft, an der wirklich die Besten der Welt am Start waren, war noch etwas zu gross für mich. Das Feld war mit 78 Atheltinnen, so gross wie noch nie.
Da ich bereits im Schwimmen überhaupt nicht an meine Leistungen anknöpfen konnte, startete ich sehr schlecht ins Rennen, ich kam als ca. 25. aus dem Wasser. Ich habe gemerkt, dass es leider nicht nur darum geht wie man schwimmt. Ich musste viel Schläge einstecken, und mit dem konnte ich einfach nicht umgehen, und liess mich einfach zurück fallen. Ich bekam dann auf dem Rad den Auftrag Nicola Spirig, welche noch etwas hinter mir aus dem Wasser stieg, zu helfen in die Spitzengruppe zu kommen. Also wartete ich bis sie aufschloss und versuchte dann ihr etwas Führungsarbeit abzunehmen, was ich dann jedoch im Aufstieg merkte, und nicht einmal mehr Kraft hatte, dieser Gruppe zu folgen. Ich fiel ab und fuhr eine Runde alleine bis mich dann eine Gruppe aufholte, wo ich auch dranbleiben konnte. 
Mit einem grossen Rückstand auf die Spitzengruppe, welche am Schluss mit ca. 40 Athletinnen sehr gross war, wusste ich, dass ich kein gutes Resultat mehr erzielen konnte. Ich fühlte mich im Laufen einiges besser als auf dem Rad. Bei dieser Ausgangslage war es jedoch sehr schwer sich noch so richtig ''auszukotzen''. Ich kam dann ziemlich enttäuscht als 49. ins Ziel. 
Am Meisten enttäuscht war ich, dass ich in meiner zur Zeit stärksten Disziplin dem Radfahren nicht mithalten konnte. 
Da es in den Trainings aber bereits wieder super läuft, wusste ich, dass es einfach nicht mein Tag war. Ich konnte aber wichtige Erfahrungen sammeln, und werde das nächste mal bestimmt schon ganz anders an einem WCS Start stehen.

Am Sonntag war ein neuer Tag und ein anderes Rennen, mit dieser Einstellung ging ich an den Start. Da ich normalerweise:) eine gute Schwimmerin bin, setzten sie mich an den Start, da die Athletin am Start noch mehr Schwimmen mussten nämlich 500m, und die anderen jeweils nur 250m.
Natürlich ging ich mit einer kleinen Wut im Bauch an den Start, da ich für mein Team einen tollen Anfang machen wollte. Es waren insgesamt 35 Teams am Start mit 26 verschiedenen Ländern.
Im Schwimmen ging es natürlich nicht anderst zu und her als am Samstag, ausser dass ich diesmal auch Schläge ausgeteilt habe und mich verteidigen wollte. Trotzdem war es schwierig mich dann noch aufs Schwimmen zu konzentrieren. Ich kam als 12. aus dem Wasser jedoch nur mit 10'' Rückstand auf die Spitze, mit der Zweit Besten Radzeit schaffte ich es dann zur Spitze aufzuschliessen, und wechselte in dieser Gruppe aufs Laufen.
Im Laufen verlor ich dann ein bisschen, übergab aber um den 10. Rang mit vier weiteren Athleteninnen an Andrea Salvisberg. Er hatte ein super Schwimmen hingelegt und bereits wieder etwas aufgeholt, Radfahren und Laufen waren auch gut und er übergab als 9. an unsere Dritte Athletin Ruth Nivon. Leider lief es ihr überhaupt nicht, sie verlor sehr viel Zeit auf dem Rad und leider auch im Laufen, somit übergab sie nur noch als 27. und unser Ziel ein Top 10 Resultat zu machen, war vorbei. Florin konnte dann nochmals zwei Athleten überholen, und er lief als 25. ins Ziel ein. Wir waren schon etwas enttäuscht, da wir eigentlich optimal gestartet sind. Schaade, aber das sind halt Team Rennen.

 

Nächste Woche geht es bereits weiter mit den Triathlon Schweizermeisterschaften in Uster.

 

Céline :)

Sprint WM in Lausanne, 20./21. August, 2011


Gestern bekam ich Bescheid, dass ich es doch noch auf die Starliste für die Sprint Weltmeisterschaft geschafft habe. Das freut mich natürlich sehr, da das Rennen einerseits in Lausanne stattfindet und es zur Weltmeisterschafts-Serie (WCS) gehört. Die Weltmeisterschaft-Serie ist die oberste Liga im Triathlon, wie die Champions League im Fussball. Da das Rennen WCS ist, wird die absolute Weltspitze am Start sein, und ich mittendrin.

Das Einzelrennen über die Sprint-Distanz (750/20/5) findet am Samstag 20. August statt.

Am Sonntag findet dann die Team Weltmeisterschaft statt, dort bin ich im 2. Team der Schweiz eingeplant. Das Team besteht jeweils aus zwei Frauen und zwei Männer. Jeder Athlet muss einen kleinen Triathlon absolvieren über die Distanz 265m Schwimmen, 5km Radfahren, 1.2km Laufen. Die Reihenfolge besteht aus Frau, Mann, Frau und Mann.

Ich freue mich natürlich auf jede Unterstützung am Strassenrand oder vor dem Fernseher.

Die Rennen werden alle live übertragen auf SF oder TSR.

 

Zeitplan:

Start Sprint-WM Männer: Samstag, 20. August, 12:51 Uhr

Start Sprint-WM Frauen: Samstag, 20. August, 15:06 Uhr

Start Team Relay WM: Sonntag, 21. August, 13:45 Uhr

 

Celine :)

World Cup Tiszàujvàros, 14. August, 2011


Am letzten Sonntag startete ich an meinem zweiten Weltcup dieser Saison. Es erwartete mich ein stark besetztes Feld, mit insgesamt 78 Athletinnen.

Da viele starke Läuferinnen am Start waren, hoffte ich natürlich wieder auf eine kleine Radgruppe. Das Schwimmen verlief sehr gut, und ich kam wie erwartet mit der Spitze aus dem Wasser.

Nun war das Ziel so schnell wie möglich anzufahren, dass möglichst wenig folgen konnten. Ich war aber ziemlich erschöpft vom Schwimmen, und hatte kein Druck. Es bildete sich also eine Spitzengruppe von 16 Athletinnen, in der ich viel vorne mitfuhr, um das Tempo hochzuhalten. Die Gruppe war etwas zu gross und sie harmonierte leider nicht wie gewünscht. In der vorletzten Runde griff ich an um mir die 500 Dollar Bike-Prämie zu sichern. Als ich diese leicht holen konnte und mir niemand folgte, fuhr ich gleich mein Tempo weiter. Somit kam ich als erste mit einem kleinen Vorsprung von 10 Sekunden, auf die Spitzengruppe, in die Wechselzone.

Die Energie die ich in dieser letzten Runde verbraucht habe und das warme Wetter, machten mir dann im Laufen sehr zu schaffen. Ich konnte überhaupt kein Rhythmus finden und fiel immer weiter zurück.

Schlussendlich kam ich als 38. ins Ziel. Ich war natürlich enttäuscht über den Rang, war aber zufrieden, dass ich in den ersten beiden Disziplinen bereits zu der Weltspitze gehöre. Nun heisst es weitertrainieren um noch stärker und schneller zu werden.

 

Celine :)

Langdistanz Triathlon L’Alpe d’Huez, 27. Juli,2011

 

Er gehört zu den härtesten Triathlons der Welt, genau genommen liegt er auf der Rangliste der härtesten Triathlons der Welt auf Platz 7. Alpe d’Huez ist vor allem Radsportfans ein Begriff. Jedes Jahr, messen sich die stärksten Bergfahrer der Tour de France auf dem Weg nach L’Alpe d’Huez. Insgesamt 21 Kehren sind es bis man oben angekommen ist. Der ganze Triathlon besteht aus 2.2km Schwimmen in einem eisigen Bergsee, 115km Radfahren mit insgesamt 3000 Höhenmetern und teilweise bis zu 15 Prozent Steigung, bevor es dann auf die abschliessenden 22 Laufkilometer auf 1800m ü. M. geht.

Und ich durfte dort teilnehmen. ;)  Mein Trainer sagte, dass es ein sehr gutes Training sei.

Als ich dann am Wettkampftag aufwachte war ich sehr nervös, viele Dinge gingen mir durch den Kopf; wie schnell ich schwimmen kann oder soll, wie schnell ich auf dem Rad losfahre , was soll ich während dem ganzen Rennen essen, und da das Wetter auch noch sehr schlecht war, wusste ich auch nicht was ich alles anziehen soll. Brett sagte uns dann aber vor dem Rennen, dass wir uns gut anziehen sollen nach dem Schwimmen, da es sehr kalt werden wird. Ich glaub er merkte, dass ich sehr nervös und etwas verwirrt bin. Er sagte mir dann, es sei nur ein Training und ich soll einfach Spass haben.

Als dann endlich alles vorbereitet war, und ich im Wasser auf den Startschuss wartete, war ich erleichtert und konnte mich endlich aufs Rennen freuen.

Das Schwimmen verlief sehr gut, da ich wusste dass Jodie Swallow, eine Trainingspartnerin von mir und Siegerin des L’Alpe d’Huez 2010, eine gute Schwimmerin ist, schwamm ich einfach ihr nach. Ich kam dann mit ihr an der Spitze bei den Frauen aus dem Wasser und als 6. Overall.

Auf dem Rad versuchte ich nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Im ersten Aufstieg holte mich dann aber bereits die spätere Siegerin auf. Jodie konnte ich aber sehr lange folgen und ich fuhr lang an dritter Stelle. Nach 100km ging es dann, den letzten Aufstieg hoch nach L’Alpe d Huez. Dort verliessen mich dann langsam meine Kräfte und ich kämpfte mich irgendwie noch hoch. Ich verlor drei Ränge und wechselte dann als sechste aufs Laufen. Wie ich jetzt noch 22 Kilometer laufen soll wusste ich in diesem Moment nicht. Ich lief los und fühlte mich überraschend gut. Schon bald sah ich die fünft Platzierte vor mir und merkte dass ich immer mehr aufholte, als ich sie dann anfangs zweiter Runde überholte, lief ich bewusst sehr schnell an ihr vorbei, dass sie mir nicht folgen konnte. Als ich genug Vorsprung hatte nach der zweiten Runde, war ich erleichtert und da Jodie Swallow das Rennen noch aufgeben musste war ich bereits auf dem 4. Platz.

Schon mehr als 6 Stunden war ich unterwegs und meine Kräfte verliessen mich nun fast ganz, also versuchte ich die dritte Runde so gut es ging noch zu laufen. Nach 6h 55min 02sec kam ich dann als vierte Frau ins Ziel und war total glücklich. Brett war super zufrieden und ich glaube auch ein bisschen überrascht, da er mich nicht so früh erwartet hatte. Ich selber war auch total überrascht und hätte nie gedacht, dass ich mich gegen all die Langdistanz Athleten so gut behaupten kann.

Ich hatte nun genug Zeit mich für die nächsten Rennen vorzubereiten, und fliege diesen Donnerstag nach Ungarn, wo ich am Welt Cup in Tiszaujvaros starte.

 

Céline :)

 

4. Rang am Europacup Genf, 24. Juli, 2011

 

In Genf gelang mir erneut ein super Resultat, mit dem ich nicht gerechnet habe. Das Rennen verlief genau nach meinen Vorstellungen.

Im Schwimmen verpasste ich fast die Spitzengruppe, da mein Startplatz nicht optimal war. Als sich eine dreier Spitzengruppe bildete, musste ich eine Zeit lang am Limit schwimmen, sodass ich ihnen folgen konnte. Danach fand ich aber einen guten Rhythmus und konnte leicht mithalten.

Als Zweite erreichte ich dann die Wechselzone. Ich hoffte auf eine kleine Spitzengruppe, sodass wir etwas Zeit auf die schnellen Läuferinnen rausfahren konnten. Genf hat einen sehr strengen Aufstieg, den wir jede Runde, das heisst sechs Mal hoch mussten. Unsere Gruppe hatte am Anfang sechs Athleten, zwei davon konnten schon im ersten Aufstieg nicht mehr mithalten, und wir waren nur noch eine vier-köpfige Spitzengruppe.

Im Laufen, lief ich von Anfang an vierter Position und versuchte nicht allzu viel Zeit auf die Spitze zu verlieren. Ich konnte den vierten Rang bis ins Ziel laufen, und ich freute mich, dass der Rückstand viel kleiner war als am letzten Europacup in Holten.

Einen Tag nach Genf fuhr ich für ein Trainingswettkampf nach L’Alpe d’Huez. Es blieb also nicht viel Zeit sich zu erholen.

 

Céline :)

Terminänderung U23 EM und SM, 20.Juli 2011

 

Da die U23 EM erneut nicht in Polen stattfinden kann, wurde die U23 SM ebenfalls geändert. 

Triathlon U23 Europameisterschaften

 Die Triathlon EM U23 wird am 28./29. Oktober in Eilat (Isr) ausgetragen.

Triathlon U23 Schweizermeisterschaft

Die für den 7. August in Nyon angesetzte U23-SM findet neu am Sonntag 28. August in Uster statt.

 

Céline :)

6. Rang am Premium Europacup in Holten, 13. Juli 2011


Am vergangenen Samstag startete ich an meinem ersten Europacup dieser Saison. Nach 2008 und 2009 reiste ich bereits zum dritten Mal nach Holten. Da mir Holten sehr gut gefällt, freute ich mich schon lange auf dieses Rennen.

Das Schwimmen verlief sehr gut, ich kam in kein grosses Gerangel und konnte gut mit den ersten Schwimmerinnen mithalten. Die zweite Runde erhöhte ich das Tempo noch etwas und kam als Dritte aus dem Wasser. Da das Wasser nur 19.2° betrug, wurde leider mit Neopren geschwommen, was vor allem für die schlechten Schwimmer einen Vorteil ist, also kamen viele Athletinnen zusammen aus dem Wasser.

Nach einem guten Wechsel, nahm ich die Velostrecke als Zweite in Angriff und fuhr von Anfang an ein hohes Tempo. Es bildete sich dann eine Spitzengruppe von sieben Athletinnen. Teilweise hatte es starken Wind auf der Strecke, ich wollte aber auf keinen Fall einen Zusammenschluss, deshalb fuhr ich viel vorne und schaute, dass das Tempo hoch blieb. Mit einem Vorsprung von 2‘40‘‘ auf die zweite Gruppe erreichten wir dann die Wechselzone.

Auf den ersten Laufmetern fühlte ich mich ziemlich gut, merkte jedoch schnell dass ich das Tempo nicht halten kann und wurde immer langsamer. Nun merkte ich die Führungsarbeit auf dem Rad in den Beinen. Ich lief lange an fünfter Stelle, musste mich jedoch einen Kilometer vor Schluss, meiner Trainingspartnerin Ruth Nivon, geschlagen geben und wurde gute Sechste.

Da mein Schwerpunkt momentan im Training in den Disziplinen Schwimmen und Radfahren liegt, bin ich mit dem Rennverlauf sehr zufrieden. Ich kann in diesen Disziplinen mit der Spitze sehr gut mithalten. Im Laufen habe ich auch bereits grosse Fortschritte gemacht, es geht einfach noch darum diese nach harten Radeinheiten umzusetzen.

Am Sonntag, 24. Juli findet bereits das nächste Europacup Rennen in Genf statt, natürlich hoffe ich, mir gelingt dort wieder ein super Rennen.

Céline :)

Foto by Kurt Grüter
Foto by Kurt Grüter

Zytturm Triathlon Zug, 19.Juni, 2011

 

Gestern durfte ich einen erneuten Start-Ziel Sieg feiern in Zug. Das Rennen in Zug ist jeweils ein Doppelsprint, das heisst wir machen zweimal einen Triathlon über die Distanz von 300m Schwimmen, 8km Radfahren und 2km Laufen.

Ich freue mich über diesen zweiten Sieg in meiner Saison und hoffe dass es so weiter geht.

 

Céline :)

 

Photo by Kurt Grüter
Photo by Kurt Grüter

Swiss Triathlon Circuit Murten, 14. Juni, 2011

 

Am letzen Donnerstag hat mir mein Trainer gesagt, dass ich noch ein bisschen Übung für die Wettkämpfe brauche, also durfte ich eine Woche nach meinen Half-Ironman Debüt bereits am nächsten Rennen starten.

Ich hoffte, auf ein gutes Rennen und dass ich nicht mehr allzu müde war.

Das Schwimmen verlief wieder sehr gut, mit meiner Trainingspartnerin Rahel Küng schwamm ich von Anfang an ein hohes Tempo, sodass uns niemand folgen konnte. Nach den 1.5km stieg ich als Erste aus dem Wasser.

Auf den 45 Radkilometern konnte ich einen Vorsprung von vier Minuten auf die zweite Platzierte heraus fahren.

Im Laufen konnte ich den Vorsprung noch vergrössen und kam mit knapp 6' Vorsprung ins Ziel.

Das Rennen verlief ziemlich perfekt. Mein Trainer war sehr zufrieden und hat gesagt, dass ich Neues dazu gelernt habe. Ich bin auf dem richtigen Weg und mache immer mehr Fortschritte.

Am nächsten Samstag starte ich an meinem Heimrennen in Zug und hoffe auch dort auf ein perfektes Rennen.

 

Celine :)

 

Photo by Reinhard Standke
Photo by Reinhard Standke

70.3 Ironman Rapperswil, 10.Juni, 2011

 

Am vergangenen Sonntag startete ich an meinem ersten Halb-Ironman in Rapperswil! Mein Trainer wollte, dass ich mal ein Rennen mache, dass länger ist als die olympische Distanz. Windschatten fahren ist über die Ironman Distanz nicht erlaubt, somit hatte ich vor dem Radfahren am meisten Respekt, da ich zuvor noch nicht einmal im Training 90km alleine gegen den Wind gefahren bin. Trotzdem ging ich zuversichtlich an den Start.

Der Schwimmstart fand um 8.55 Uhr mit den Pro Männern statt. Es lief mir ausgezeichnet im Schwimmen und ich stieg nach den 1.9km Schwimmen als 4. Overall und als Erste bei den Frauen mit 40 Sekunden Vorsprung aus dem Wasser.

Dann ging es auf die langen 90 Radkilometer. Meine Führungsposition musste ich bereits nach 10km an die spätere Siegerin Caroline Steffen abgeben.

Auf den zweiten 45km verliessen mich dann meine Kräfte schon ein wenig und ich versuchte einfach nicht allzu viel auf die Frauen vor mir zu verlieren.

Als 9. platzierte stieg ich dann vom Rad. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, wie ich jetzt noch einen Halbmarathon laufen soll, mit diesen schweren Beinen. Irgendwie ging es jedoch trotzdem, leider aber nicht mehr so schnell, sodass ich nochmals vier Plätze verlor.

Es war eine super Erfahrung für mich. Dieser Wettkampf hat mir gezeigt, wo meine Schwächen liegen und dass ich noch viel Arbeit vor mir habe.

Eines ist jedoch klar, das nächste Rennen über die olympische Distanz wird mir bestimmt kurz vorkommen.

 

Celine :)

 

Es geht wieder los...., 19.05.2011

 

Einen Monat nach meinem ersten Rennen in Ishigaki geht mein Abenteuer endlich weiter.

Knapp einen Monat verbrachte ich zu Hause bei meiner Mutter, und musste neben dem Training auch viele organisatorische Dinge erledigen; wie Wettkampfplannung, Sponsoren pflegen, Post öffnen usw. Trotzdem genoss ich die Zeit zu Hause, um auch die Familie und Freunde wieder einmal zu sehen. Neben alldem kam aber das Training nie zu kurz. :)

Am Anfang dieser Zeit war ich oft sehr müde vom TL in Thailand, vom Weltcup in Ishigaki und dann kam auch noch der Jetlag dazu.

Jetzt bin ich aber wieder fit und freue mich, dass es schon bald mit den nächsten Wettkämpfen weitergeht.

Ab nächstem Montag werde ich für den ganzen Sommer nach Leysin ziehen, um dort unter der Beobachtung meines Trainers optimal trainieren zu können. Da die Trainings alleine zu Hause etwas langweilig sind, freue ich mich auf die Trainingsgruppe und vorallem auf Brett.

Am 5. Juni werde ich dann an meinem ersten Halb Ironman in Rapperswil starten. Ich freue mich total auf dieses Rennen.

 

Da das Rennen in der Schweiz stattfindet, freue mich über jede Unterstützung am Strassenrand.

 

Bis Bald

Céline :)

 

 

Rennbericht Ishigaki World Cup, 20. April 2011

 

Ich war ziemlich nervös vor meinem ersten Rennen im  Jahr 2011. Ich wusste jedoch, dass ich gut trainiert habe, und ein gutes Resultat erzielen werde.

Das Schwimmen verlief jedoch alles andere als gut. Normalerweise ist das Schwimmen miene beste Disziplin, in Ishigaki habe ich jedoch gemerkt, dass es nicht nur darauf ankommt wie man schwimmt, sondern auch wie man sich durchsetzen kann. Leider habe ich noch nicht wirklich Erfahrungen in diesen Sachen und kam, nachdem ich mehere Schläge einstecken musste, ziemlich in Panik. Also liess ich mich zurückfallen, dass ich genügend Platz hatte. Ich stieg also nicht in den Top 5 aus dem Wasser, wie mein Trainer es eigentlich wollte, sondern schaffte es gerade noch knapp in die zweite Radgruppe.

Auf dem Rad gab es dann eine kleine Führungsgruppe mit vier Athletinnen, die 30'' Vorsprung auf meine Gruppe mit 31 Athletinnen hatten. Ich fühlte mich ziemlich stark auf dem Rad und war immer vorne in der Gruppe positioniert. Nach fünf Runden von sieben, gelang es uns die vier Athletinnen einzuholen. Somit wechselten eine Gruppe von 35 Athletinnen auf das abschliessende Laufen.

Ich lief von Anfang an mein Tempo, sodass ich die zehn Kilometer möglichst regelmässig laufen konnte. Als 28. passierte ich die Ziellinie. Meine Laufleistung hat sich zum letzten Jahr klar verbessert, es reicht jedoch noch nicht um vorne mitzulaufen. Ich bin jedoch zuversichtlich und freue mich auf den nächsten Trainingsblock.

 

Céline :)

Ishiagki World Cup, 18. April 2011

 

An meinem ersten Rennen dieser Saison, und vorallem an meinem ersten Weltcup bei der Elite, belegte ich den 28. Rang. 

Ich kann mit diesem Einstieg zufrieden sein, es liegt jedoch noch viel Arbeit vor mir. (ausführlicher Rennbericht folgt...)

Morgenfrüh fliege ich zurück in die Schweiz. Am Mittwoch um 08.00 Uhr morgens werde ich in Zürich landen. Ich freue mich nach langer Zeit endlich wieder meine Familie und Freunde zu sehen.

 

Céline :)



Vorschau: Ishigaki World Cup, 16.4.2011


Nach dem fünf-wöchigen Trainingslager in Thailand bin ich am vergangen Dienstag nach Ishigaki gereist. Nach einer etwas mühsamen Reise, mit Diskussionen wegen Übergepäck und Verspätung bin ich am Mittwochabend gut in Ishigaki angekommen. Da das Klima und die Zeitzone in Thailand sehr ähnlich war wie hier, brauchte es nicht viel Zeit um sich anzuklimatisieren und ich bin perfekt fürs Rennen vorbereitet.

Bei den Frauen geht ein sehr gute besetztes Feld an den Start, als Favoriten gelten sicher die drei Gold-Group Mitglieder (Top Ten der WC-Serie 2010), Barbara Riveros (CHI), Helen Jenkins (GBR) und Mariko Adachi (JAP).

Seit Januar trainiere ich nun wie ein „richtiger“ Triathlonprofi, und bin bereit für mein erstes Rennen. Ich werde mein Bestes geben und hoffe ich erziele das bestmögliche Resultat.

Das Rennen wird mit Live-Timing auf www.triathlon.org übertragen. Der Start der Frauen erfolgt um 06.00 MESZ.

 

Céline :)

 

 

James Bond Island
James Bond Island

News aus Krabi, März 2011

 

Seit knapp drei Wochen trainiere ich mit der Gruppe von Brett Sutton, in Krabi, Thailand. Es gefällt mir sehr gut hier, da es immer schön warm ist, egal ob die Sonne scheint, oder ob es regnet. Zurzeit ist es tagsüber fast immer schön und am Abend regnet es jeweils zwei bis drei Stunden. Was manchmal bei harten Laufeinheiten fast schöner ist, als wenn man das Training bei 40° in der prallen Sonne absolvieren muss. Die Landschaft hier in Thailand ist wunderschön und man fühlt sich manchmal schon fast wie in einem Regenwald, weil alles so schön grün und bewachsen ist.

Unser Hotel ist klein, aber es hat alles was man braucht. Für meinen Geschmack hat es ein bisschen viele Ameisen und andere komische Insekten, aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch daran.;) Das Hotel liegt etwas ausserhalb von Krabi, das heisst man kann wirklich nur trainieren, essen und schlafen.

Wie immer bei Brett trainieren wir sehr viel, und vorallem hart.

Die Trainings laufen für mich zurzeit sehr gut und ich bin topmotiviert für die Saison 2011. In drei Wochen fliege ich bereits an meinen ersten Weltcup nach Ishigaki, Japan. Ich hoffe auch, dass dieser nach der Tragödie in Japan überhaupt stattfindet.

Ansonsten bleibt mir noch mehr Zeit zum trainieren, um noch fitter zu werden für die Wettkampfsaison 2011. Ihr hört auf jeden Fall von mir wie es weiter geht.

 

Céline :)

Trainingslager Gran Canaria, Feb. 2011

 

Die letzten zwei Wochen verbrachte das Swiss Triathlon Elitesport- Team in Playa del Ingles, Gran Canaria.

Wir waren insgesamt 17 Athleten, die von den super Trainingsbedingungen profitieren konnten. Dank dem Staff von Swiss Triathlon, hatten wir ein super organisiertes Lager und auch medizinisch eine optimale Betreuung.

Die Hotelanlage war nur einige Minuten vom Swimming-Pool und Laufbahn entfernt. Das Hotelteam war sehr zuvorkommend und freundlich, sodass wir immer gut verpflegt waren und eine super Erholung zwischen den Trainings hatten.

Das Wetter war die ganzen zwei Wochen mit Sonnenschein und 20-25 Grad perfekt.

Wir haben hart und viel trainiert und wieder viel Neues dazu gelernt. Nun bin ich für 10 Tage zu Hause bevor ich am 3. März für sechs Wochen nach Thailand fliege.

 

Céline :)


Nachwuchs-Förderpreis, 4. Feb. 2011

 

An der Sportgala im Bieler Kongresshaus wurde neben dem Sportler und Sportlerin des Jahres vom Seeland bereits zum sechsten Mal der Panathlon-Preis vergeben.

Ende Jahr wird jeweils vom Panathlon-Club-Biel bestimmt, wer den Nachwuchs-Förderpreis erhalten soll. Der Preis in der Kategorie Nachwuchs ging dieses Jahr an mich. Da ich jetzt erst seit einem Jahr in Hagneck wohne, kam der Preis doch etwas überraschend. Ich freue mich natürlich deshalb umso mehr über diesen Preis, da ich nun auch im Seeland bereits etwas bekannter geworden bin. Nochmals Herzlichen Dank an den Panathlon-Club-Biel, die finazielle Unterstützung kann ich gut für den Sport gebrauchen.

 

Céline :)

Trainingbase Tenero, 30. Jan. 2011

 

Am 11. Januar direkt nach meiner letzten Prüfung vom Handelsdiplom, fuhr ich nach Tenero, wo das erste Trainingslager mit meinem neuen Trainer Brett Sutton statt fand.

Für knappe drei Wochen trainierte ich in Tenero, wo wir super Trainingsbedingungen hatten. Schwimmen konnten wir im 50m Swimming-Pool, der im Winter mit einem riesigen Ballon zugdeckt ist.

Da wir fast die ganzen 3 Wochen stahlblauen Himmel hatten, konnten wir die langen Veloausfahrten teilweise draussen machen. Die harten Intervall-Trainings absolvierten wir jeweils auf der Rolle. Im Laufen waren wir entweder auf der Bahn anzutreffen oder auf dem Laufband. Dauerläufe, gab es nur in Ausnahmefällen. ;)

Ich konnte bereits viel neues und vorallem spannendes lernen. Jetzt freue ich mich auf eine Woche zu Hause bei meiner Mutter, bevor es dann am 5. Februar bereits ins nächste Trainingslager nach Gran Canaria geht.

 

Céline :)

High Potential Team 2011
High Potential Team 2011

The S-Project, Jan. 2011

 

Swiss Triathlon startet ebenfalls im Jahr 2011 ein neues Projekt. Das S-Project, wobei das "S" für Success => Erfolg steht.

Ich freue mich ein Teil dieses Projektes zu sein. Es ist eine einmalige Chance, mit einem der weltbesten Trainer trainieren zu können.

Brett Sutton hat viele Athleten an der Weltspitze, er trainiert unter anderem auch die Schweizer Topathleten wie Nicola Spirig, Reto Hug und Caroline Steffen.

Ich freue mich auf die harten und vielen Trainingstunden mit ihm, um so schnell wie möglich an die Weltspitze zu kommen.

 

Céline :)

 

Herzlich willkomen auf meiner neuen Homepage, Jan. 2011

 

Damit all meine Familienangehörigen, Freunde, Sponsoren und Fans immer auf dem neusten Stand sind, dachte ich es sei an der Zeit eine neue Hompage zu erstellen.

Das Jahr 2011 ist ein Start von etwas Neuem. Ich habe mein Handelsdiplom im Januar erfolgreich abgeschlossen, und kann mich jetzt voll und ganz auf den Sport konzentrieren.

Ich wünsche allen viel Spass beim durchstöbern meiner Homepage.

 

Céline :)