Europacup Antalya, 6. Mai, 2012
Um mehr Punkte für die Weltrangliste zu sammeln, entschloss ich mich sehr kurzfristig, zusammen mit Brett, noch in die Türkei an einen Europacup zu reisen.
Erneut kam ich mit der Spitze aus dem Wasser. Das Schwimmen war jedoch so hart wie noch nie. Ich hatte noch nie ein Rennen mit so starker Strömung und so vielen
Wellen. Beim Luft holen habe ich oft mehr Wasser getrunken, als Luft geholt. ;)
Auf dem Rad waren wir eine achtköpfige Spitzengruppe, welche leider überhaupt nicht harmonierte. Ich versuchte mehrmals mit einer Russin wegzufahren, doch bei diesem
Wind und der anspruchslosen Strecke (gerade,flache 5km Runde mit zwei Wendepunkten), war es leider unmöglich. Somit wechselten wir nur eine knappe Minute vor der grossen Gruppe aufs Laufen. Mir
wurde schnell klar, dass eine knappe Minute für mich einfach zu wenig ist um ein Top 10 zu machen. Es lief mir zwar ein wenig besser als in Ishigaki aber leider immer noch nicht gut genug. Ich
kam als 15. ins Ziel.
Ich bin jetzt endlich zurück in Leysin und hoffe dass meine Laufform hier endlich wieder zurückkommt und ich bald auch mal eine gute Laufleistung zeigen kann.
Céline :)
World Cup Ishigaki, 22. April, 2012
Das erste Rennen startete ich wie letztes Jahr in Ishigaki, Japan. Sehr vielversprechend startete ich ins Rennen. Nach einer sehr guten Schwimmleistung stieg ich als 3. aus dem Wasser und war froh, dass ich sicher in der ersten Radgruppe bin.
Doch bereits dann lief nichts mehr so, wie ich es mir vorstellte. Leider spickte mir der Radschuh beim Wechsel vom Velo, sodass ich den wieder holen musste, bevor es
dann wirklich auf's Rad ging. Ich verlor sehr viel Zeit und war nicht von Anfang an in der ersten Gruppe. Natürlich versuchte ich das Loch so schnell wie möglich zu schliessen. Als ich dann
endlich aufschliessen konnte, merkte ich erst dass ich gleich einige Athleten in die erste Radgruppe mitzog. Es war somit eine grosse Spitzengruppe in welcher gar nicht mehr gefahren wurde.
Niemand wollte führen und es wurde zu einer Sonntagsausfahrt. Ich wusste, dass es jetzt nur noch auf den abschliessenden Lauf ankommt. Was natürlich nicht die Beste Voraussetzung ist für
mich.
Meine Laufleistung war sehr schlecht und ich war sehr enttäuscht als ich ins Ziel kam. Ich konnte meine Trainingsleistung, im Wettkampf überhaupt nicht
abrufen.
Mit meiner Schwimmleistung bin ich jedoch zufrieden, ich habe nicht gedacht, dass ich nach nur 2 Monaten richtigen Training (nach meinem Zwischenfall im Dezember)
bereits wieder an der Spitze aus dem Wasser komme.
Auf der Weltrangliste kam ich trotz dem schelchten Resultat einige Ränge vorwärts.
Céline :)
Trainingslager Mooloolaba, 8. März, 2012
Seit genau drei Wochen bin ich jetzt in Australien und es ist einfach super hier. Ich habe eine Wohnung mit zwei Trainingskollegen, etwa 100m vom Mooloolaba Beach an
der Sunshine Coast. Wir haben wirklich sehr Glück mit unserer Wohnung, da wir eine der günstigsten Wohnungen so nah am Strand gefunden haben.
Leider ist Australien sonst nicht sehr billig. Ich bin immer wieder schockiert wenn ich einkaufen war, und die Schweiz ist ja eigentlich auch nicht billig. :)
Das Wetter ist eigentlich fast immer gut. Wir hatten aber auch schon einige Regentage, bei welchen es dann wirklich den ganzen Tag regnet. Wir sind jedoch gut mit
Laufband/ Rolle ausgerüstet, also kommt das Training nie zu kurz.
Zum trainieren ist es perfekt. Wir schwimmen jeweils im 50m Uni-Pool welcher 10 Bahnen hat und somit immer genügend Platz. Gleich neben dem Pool ist auch die 400m
Bahn. Am Strand entlang hat es einen Weg zum Laufen, welcher wunderschön ist. Für die Zeitfahreinheiten auf dem Rad hat Brett natürlich auch schon wieder eine gute 5km Runde gefunden.
Leider fehlen mir für die langen Einheiten auf dem Rad die Aufstiege/Abfahrten. Darauf freue ich mich jetzt schon, wenn es dann Ende Mai wieder nach Leysin geht.
Der Tag hier ist sehr unterschiedlich wie zu Hause. Da es bereits um 5.30 hell ist, beginnt auch das erste Training jeweils um 6:00 Uhr. Zwischen den Trainings
bleibt jedoch mehr Zeit zum erholen. Wenn man jedoch jeden morgen um 5.15 aufsteht, geht man auch jeweils zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr ins Bett. :)
Ich habe mich sehr schnell an das Klima und die Zeitumstellung hier gewohnt und vom Jetlag nicht wirklich viel gemerkt, somit konnte ich von Anfang an gut
trainieren, ich spüre wie ich jeden Tag etwas fitter werde. Trotzdem ist immer noch viel zu tun, bis zu den ersten Rennen. Ich werde je nach Formstand kurzfristig entscheiden, wo das erste Rennen
stattfinden wird. Wenn alles gut verläuft werde ich Ende April am World Cup in Ishigaki, das erste Mal an den Start gehen.
Sonnige Grüsse aus Australien
Céline :)
News, Januar 2012
Zuerst einmal wünsche ich allen fürs Jahr 2012 viel Glück, Erfolg aber vorallem gute Gesundheit.
Nach einer 3-wöchigen Pause über Weihnachten/ Neujahr bin ich bereits wieder auf Gran Canaria, und beginne hier mich effizient für die kommende Saison vorzubereiten. Ich freue mich schon jetzt auf die Wettkampfsaison und vorallem auf die ersten Rennen.
Es freut mich, dass mich im neunen Jahr meine bisherigen Sponsoren weiterhin unterstützen und an mich glauben. Vielen Dank.
Dazu kommen noch zwei neue Sponsoren die mich im Jahr 2012 unterstützen werden. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit BMC und Squadra Mondo.
Ich schicke allen sonnige Grüsse aus Gran Canaria.
Céline :)
Trainingslager Gran Canaria, 14.Dezember, 2011
Insgesamt fünf Wochen verbrachte wir auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Es war ein super Trainingslager, in dem ich grosse Fortschritte machen konnte. Wir hatten in den fünf Wochen nicht einmal Regen und konnten die meisten Trainings bei Sonne und 25 Grad absolvieren.
Wir waren in kleinen Bungalows in Maspalomas untergebracht. Neben trainieren, kochen, putzen, einkaufen und schlafen blieb oft nicht mehr viel Zeit für anderes,
trotzdem konnten wir auch ab und zu ein paar Stunden am Strand geniessen.
Das Schwimmen fand jeweils draussen in einem kleinen 25m Pool statt, der fast immer schön warm war. Die harten Lauftrainings absolvierten wir jeweils in einem Park
auf einer 1200m Rundbahn. Auf dem Bike waren wir meistens auf unserer 3.5 Kilometer langen Zeitfahr-Runde anzutreffen, aber auch für die längeren Einheiten gab es viele verschiedene Routen auf
der kleinen Insel.
Alles war in der Nähe von unseren Bungalows und somit hatten wir einfach perfekte Trainingsbedingunen und konnten fünf Wochen lang super trainieren. Ich freue mich
nun auf die Weihnachtszeit zu Hause, bevor es dann im Januar bereits wieder nach Gran Canaria geht.
Céline :)
U23 Schweizermeisterin im Halbmarathon, 30. Oktober, 2011
Gestern fanden in Lausanne die Schweizermeisterschaften im Halbmarathon statt. Ich entschloss mich mit meinem Trainer teilzunehmen, um ein hartes Lauftraining zu absolvieren. Es war mein erster Halbmarathon und ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung wie man einen Halbmarathon läuft.
Ich lief einfach mal los, und musste nach vier Kilometer feststellen, dass ich für 21.1 Kilometer etwas zu schnell gestartet bin, also nahm ich etwas Tempo raus und
versuchte einen guten Rhytmus zu finden. Bei Kilometer sechs konnte ich mich dann einer Gruppe anschliessen und konnte bis ins Ziel gut mitlaufen. Im Ziel freute ich mich über meine Zeit von
1:21.48,6. Dass ich mit dieser Zeit sogar in der U23 Kategorie den Meistertitel gewann, hat mich dann doch sehr überrascht.
Ich freue mich, dass sich auch in meiner schlechtesten Disziplin immer mehr Fortschritte mache und es zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Da es in Leysin langsam sehr kalt wird, fliege ich bereits in zehn Tagen für fünf Wochen nach Gran Canaria um dort etwas an der Wärme zu trainieren.
Céline :)
WCS Yokohama, Japan, 19. September, 2011
Nach dem guten Resultat an der U23 WM reiste ich motiviert und zuversichtlich an das zweite WCS Rennen dieser Saison. Denn wenn ich an meine super Laufleistung von
Peking anknöpfen konnte, lag ein gutes Resultat drin.
Am Wettkampftag ging ich jedoch mit gemischten Gefühlen an den Start. Der Start erfolgte schon morgens um 8.00 Uhr, doch bereits dann war über 30 Grad. Normalerweise
bevorzuge ich Wetter bei 20 Grad, somit wusste ich, dass es ein hartes Rennen werden wird. Ich startete super ins Rennen und kam als 9. aus dem Wasser und war von anfang an in der Spitzengruppe.
Die Spitzengruppe beinhaltete am anfang nur 20 Athletinnen, doch in der letzten Runde konnte leider die Verfolgergruppe aufschliessen, und die Gruppe war mit 45 Athletinnen sehr gross. Wieder
einmal wechselten praktisch alle zusammen aufs Laufen. Ich versuchte am Anfang mit der Gruppe mitzulaufen, doch mir fehlte leider von Anfang an die Energie und dann kam auch noch die Hitze dazu.
Ich lief sehr schlecht, und kam somit als 42. ins Ziel. Im Ziel war ich zufrieden mit meiner Schwimm- und Radleistung, doch enttäuscht über meine Laufleistung. Ich wusste nicht genau an was es
lag, war es die Hitze evtl. war ich müde von den Resien, oder weil es das sechste Rennen in Serie war. Trotzdem konnte ich wieder einige Punkte und Erfahrungen sammeln.
Céline :)
U23 Weltmeisterschaften in Peking, 10. September 2011
Auf der Olympiastrecke von 2008, fand mein Rennen am Samstag statt. Ich war natürlich sehr aufgeregt, aber auch motiviert auf dieser Strecke schwimmen, Rad fahren und laufen zu dürfen.
Die Strecke war perfekt für mich das Schwimmen war eine grosse Runde, die Radstrecke war, mit einem Aufstieg und vielen Kurven, sehr anspruchsvoll und das Laufen war neben einer kleinen Rampe, eher flach.
Ich freute mich auf das Rennen und konnte den Renntag fast nicht mehr abwarten.
Der Schwimmstart verlief wieder einmal schlecht, und ich kam nicht wirklich weg. Somit musste ich auf dem zweitem Teilabschnitt, noch ziemlich gas geben, dass ich die erste Gruppe nicht verpasste. In der ersten Gruppe stieg ich dann aufs Rad. Das Wetter war leider gar nicht wie erwartet, denn es regnete und war ca. 15 Grad. Ich versuchte jeweils am Berg die Gruppe etwas kleiner zu machen. Mehr als einen Abstand von zehn Metern brachte ich aber nicht hin und leider kam auch fast nie jemand mit, sodass wir ausreissen konnten. Bei diesen Wetterverhältnissen, sind meine Abfahrtskünste leider nicht besonders gut und somit wurde das Loch jeweils schnell wieder geschlossen.
Wir wechselten praktisch alle zusammen aufs Laufen, und ich wusste dass es jetzt sehr schwer wird für mich noch ein gutes Resultat hinzukriegen. Ich dachte aber, da das Rad sehr anspruchsvoll war, werden viele nicht mehr so viel Kraft haben. Also versuchte ich einfach mal möglichst lange an der Spitze dran zu bleiben, was mir dann knapp 4km gelang. Leider verliessen mich ab dort meine Kräfte immer mehr und ich viel immer weiter zurück. Als 19. lief ich dann über die Ziellinie. Mit diesem Resultat bin ich eigentlich sehr zufrieden, da ich bei dieser Ausgangslage nach dem Schwimmen und Rad fahren nicht viel mehr erwarten konnte. Mit einer Laufzeit unter 38 Minuten, war mein Rückstand auf die Erstplatzierte nur zwei Minuten und somit noch nie so klein.
Ich freue mich, dass ich auf dem richtigen Weg bin und trotz wenig Laufkilometern in jedem Rennen Fortschritte mache. Am Freitag reise ich weiter nach Yokohama und bestreite dort wahrscheinlich mein letztes Rennen dieser Saison.
Céline :)
Triathlon Locarno, 4. September, 2011
Das letzte Swiss Triathlon Circuit Rennen, fand in Locarno statt. Da ich erst zwei Rennen hatte, brauchte ich noch ein Drittes um in die Wertung zu kommen.
Als ich bemerkte, dass ich Chancen auf den Gesamtsieg habe, entschloss ich mich kurzfristig noch nach Locarno zugehen. Der Fokus lag natürlich voll auf der WM, deshalb hatte ich noch eine sehr harte Trainingswoche, und ich ging ziemlich müde an das Rennen.
Mir gelang ein super Wettkampf und ich gewann mit neun Minuten Vorsprung vor der Zweiten Frau.
Somit habe ich meinen ersten Gesamtsieg in dem Swiss Triathlon Circuit bei der Elite gewonnen.
Morgen fliege ich nach Peking für die U23 WM. Ich freue mich und bin sehr zuversichtlich für ein gutes Resultat.
Céline :)
U23 Schweizermeisterin/ Vize Schweizermeisterin Elite in Uster, 28. August, 2011
Am Letzten Wochenende fanden die Schweizermeisterschaften in Uster statt. Ich freute mich sehr auf das Rennen, da das Radfahren ohne Windschatten war.
Das Schwimmen verlief eher ruhig, da die Teilnehmerzahl an einem nationalen Rennen nie so gross ist, wie an internationalen Rennen. Wir kamen zu viert an der Spitze aus dem Wasser und wechselten alle zusammen aufs Rad. Dort übernahm Nicola Spirig von Anfang an die Spitze und gab diese auch nicht mehr ab. Ich versucht möglichst lang an ihr dranzubleiben, natürlich mit dem vorgebendem Abstand. Bereits nach 10 Kilometern war mir das Tempo dann zu hoch und ich musste abreissen lassen. Ich fuhr jedoch ein hoches Tempo weiter und kam dann als Zweite, mit 3' Rückstand auf Nicola und 3' Vorsprung auf die Dritte Melanie Annaheim, in die Wechselzone .
Das Laufen gelang mir in Uster sehr gut, denn ich konnte schnell einen guten Rhytmus finden.
Als Zweite Frau lief ich dann über die Ziellinie. Ich freute mich natürlich riesig über den U23 Meistertitel. Dass ich aber sogar in der Elitenkategorie den zweiten Platz holte, hatte ich nicht erwartet.
Ich freue mich nun auf die U23 Weltmeisterschaft welche am 10. September in Peking stattfindet.
Céline :)
Gute Erfahrungen an der Sprint WM in Lausanne, 20./21. August, 2011
Das Einzelrennen am Samstag, lief mir leider gar nicht gut. Ich konnte mir nach dem Rennen nicht erklären was los war, ich glaube einfach der Druck an einer
Weltmeisterschaft, an der wirklich die Besten der Welt am Start waren, war noch etwas zu gross für mich. Das Feld war mit 78 Atheltinnen, so gross wie noch nie.
Da ich bereits im Schwimmen überhaupt nicht an meine Leistungen anknöpfen konnte, startete ich sehr schlecht ins Rennen, ich kam als ca. 25. aus dem Wasser. Ich habe
gemerkt, dass es leider nicht nur darum geht wie man schwimmt. Ich musste viel Schläge einstecken, und mit dem konnte ich einfach nicht umgehen, und liess mich einfach zurück fallen. Ich bekam
dann auf dem Rad den Auftrag Nicola Spirig, welche noch etwas hinter mir aus dem Wasser stieg, zu helfen in die Spitzengruppe zu kommen. Also wartete ich bis sie aufschloss und versuchte dann ihr
etwas Führungsarbeit abzunehmen, was ich dann jedoch im Aufstieg merkte, und nicht einmal mehr Kraft hatte, dieser Gruppe zu folgen. Ich fiel ab und fuhr eine Runde alleine bis mich dann eine
Gruppe aufholte, wo ich auch dranbleiben konnte.
Mit einem grossen Rückstand auf die Spitzengruppe, welche am Schluss mit ca. 40 Athletinnen sehr gross war, wusste ich, dass ich kein gutes Resultat mehr erzielen
konnte. Ich fühlte mich im Laufen einiges besser als auf dem Rad. Bei dieser Ausgangslage war es jedoch sehr schwer sich noch so richtig ''auszukotzen''. Ich kam dann ziemlich enttäuscht als 49.
ins Ziel.
Am Meisten enttäuscht war ich, dass ich in meiner zur Zeit stärksten Disziplin dem Radfahren nicht mithalten konnte.
Da es in den Trainings aber bereits wieder super läuft, wusste ich, dass es einfach nicht mein Tag war. Ich konnte aber wichtige Erfahrungen sammeln, und werde das
nächste mal bestimmt schon ganz anders an einem WCS Start stehen.
Am Sonntag war ein neuer Tag und ein anderes Rennen, mit dieser Einstellung ging ich an den Start. Da ich normalerweise:) eine gute Schwimmerin bin, setzten sie mich
an den Start, da die Athletin am Start noch mehr Schwimmen mussten nämlich 500m, und die anderen jeweils nur 250m.
Natürlich ging ich mit einer kleinen Wut im Bauch an den Start, da ich für mein Team einen tollen Anfang machen wollte. Es waren insgesamt 35 Teams am Start mit 26
verschiedenen Ländern.
Im Schwimmen ging es natürlich nicht anderst zu und her als am Samstag, ausser dass ich diesmal auch Schläge ausgeteilt habe und mich verteidigen wollte. Trotzdem
war es schwierig mich dann noch aufs Schwimmen zu konzentrieren. Ich kam als 12. aus dem Wasser jedoch nur mit 10'' Rückstand auf die Spitze, mit der Zweit Besten Radzeit schaffte ich es dann zur
Spitze aufzuschliessen, und wechselte in dieser Gruppe aufs Laufen.
Im Laufen verlor ich dann ein bisschen, übergab aber um den 10. Rang mit vier weiteren Athleteninnen an Andrea Salvisberg. Er hatte ein super Schwimmen hingelegt und
bereits wieder etwas aufgeholt, Radfahren und Laufen waren auch gut und er übergab als 9. an unsere Dritte Athletin Ruth Nivon. Leider lief es ihr überhaupt nicht, sie verlor sehr viel Zeit auf
dem Rad und leider auch im Laufen, somit übergab sie nur noch als 27. und unser Ziel ein Top 10 Resultat zu machen, war vorbei. Florin konnte dann nochmals zwei Athleten überholen, und er lief
als 25. ins Ziel ein. Wir waren schon etwas enttäuscht, da wir eigentlich optimal gestartet sind. Schaade, aber das sind halt Team Rennen.
Nächste Woche geht es bereits weiter mit den Triathlon Schweizermeisterschaften in Uster.
Céline :)
Sprint WM in Lausanne, 20./21. August, 2011
Gestern bekam ich Bescheid, dass ich es doch noch auf die Starliste für die Sprint Weltmeisterschaft geschafft habe. Das freut mich natürlich sehr, da das Rennen einerseits in Lausanne stattfindet und es zur Weltmeisterschafts-Serie (WCS) gehört. Die Weltmeisterschaft-Serie ist die oberste Liga im Triathlon, wie die Champions League im Fussball. Da das Rennen WCS ist, wird die absolute Weltspitze am Start sein, und ich mittendrin.
Das Einzelrennen über die Sprint-Distanz (750/20/5) findet am Samstag 20. August statt.
Am Sonntag findet dann die Team Weltmeisterschaft statt, dort bin ich im 2. Team der Schweiz eingeplant. Das Team besteht jeweils aus zwei Frauen und zwei Männer. Jeder Athlet muss einen kleinen Triathlon absolvieren über die Distanz 265m Schwimmen, 5km Radfahren, 1.2km Laufen. Die Reihenfolge besteht aus Frau, Mann, Frau und Mann.
Ich freue mich natürlich auf jede Unterstützung am Strassenrand oder vor dem Fernseher.
Die Rennen werden alle live übertragen auf SF oder TSR.
Zeitplan:
Start Sprint-WM Männer: Samstag, 20. August, 12:51 Uhr
Start Sprint-WM Frauen: Samstag, 20. August, 15:06 Uhr
Start Team Relay WM: Sonntag, 21. August, 13:45 Uhr
Celine :)
World Cup Tiszàujvàros, 14. August, 2011
Am letzten Sonntag startete ich an meinem zweiten Weltcup dieser Saison. Es erwartete mich ein stark besetztes Feld, mit insgesamt 78 Athletinnen.
Da viele starke Läuferinnen am Start waren, hoffte ich natürlich wieder auf eine kleine Radgruppe. Das Schwimmen verlief sehr gut, und ich kam wie erwartet mit der Spitze aus dem Wasser.
Nun war das Ziel so schnell wie möglich anzufahren, dass möglichst wenig folgen konnten. Ich war aber ziemlich erschöpft vom Schwimmen, und hatte kein Druck. Es bildete sich also eine Spitzengruppe von 16 Athletinnen, in der ich viel vorne mitfuhr, um das Tempo hochzuhalten. Die Gruppe war etwas zu gross und sie harmonierte leider nicht wie gewünscht. In der vorletzten Runde griff ich an um mir die 500 Dollar Bike-Prämie zu sichern. Als ich diese leicht holen konnte und mir niemand folgte, fuhr ich gleich mein Tempo weiter. Somit kam ich als erste mit einem kleinen Vorsprung von 10 Sekunden, auf die Spitzengruppe, in die Wechselzone.
Die Energie die ich in dieser letzten Runde verbraucht habe und das warme Wetter, machten mir dann im Laufen sehr zu schaffen. Ich konnte überhaupt kein Rhythmus finden und fiel immer weiter zurück.
Schlussendlich kam ich als 38. ins Ziel. Ich war natürlich enttäuscht über den Rang, war aber zufrieden, dass ich in den ersten beiden Disziplinen bereits zu der Weltspitze gehöre. Nun heisst es weitertrainieren um noch stärker und schneller zu werden.
Celine :)
Langdistanz Triathlon L’Alpe d’Huez, 27. Juli,2011
Er gehört zu den härtesten Triathlons der Welt, genau genommen liegt er auf der Rangliste der härtesten Triathlons der Welt auf Platz 7. Alpe d’Huez ist vor allem Radsportfans ein Begriff. Jedes Jahr, messen sich die stärksten Bergfahrer der Tour de France auf dem Weg nach L’Alpe d’Huez. Insgesamt 21 Kehren sind es bis man oben angekommen ist. Der ganze Triathlon besteht aus 2.2km Schwimmen in einem eisigen Bergsee, 115km Radfahren mit insgesamt 3000 Höhenmetern und teilweise bis zu 15 Prozent Steigung, bevor es dann auf die abschliessenden 22 Laufkilometer auf 1800m ü. M. geht.
Und ich durfte dort teilnehmen. ;) Mein Trainer sagte, dass es ein sehr gutes Training sei.
Als ich dann am Wettkampftag aufwachte war ich sehr nervös, viele Dinge gingen mir durch den Kopf; wie schnell ich schwimmen kann oder soll, wie schnell ich auf dem Rad losfahre , was soll ich während dem ganzen Rennen essen, und da das Wetter auch noch sehr schlecht war, wusste ich auch nicht was ich alles anziehen soll. Brett sagte uns dann aber vor dem Rennen, dass wir uns gut anziehen sollen nach dem Schwimmen, da es sehr kalt werden wird. Ich glaub er merkte, dass ich sehr nervös und etwas verwirrt bin. Er sagte mir dann, es sei nur ein Training und ich soll einfach Spass haben.
Als dann endlich alles vorbereitet war, und ich im Wasser auf den Startschuss wartete, war ich erleichtert und konnte mich endlich aufs Rennen freuen.
Das Schwimmen verlief sehr gut, da ich wusste dass Jodie Swallow, eine Trainingspartnerin von mir und Siegerin des L’Alpe d’Huez 2010, eine gute Schwimmerin ist, schwamm ich einfach ihr nach. Ich kam dann mit ihr an der Spitze bei den Frauen aus dem Wasser und als 6. Overall.
Auf dem Rad versuchte ich nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Im ersten Aufstieg holte mich dann aber bereits die spätere Siegerin auf. Jodie konnte ich aber sehr lange folgen und ich fuhr lang an dritter Stelle. Nach 100km ging es dann, den letzten Aufstieg hoch nach L’Alpe d Huez. Dort verliessen mich dann langsam meine Kräfte und ich kämpfte mich irgendwie noch hoch. Ich verlor drei Ränge und wechselte dann als sechste aufs Laufen. Wie ich jetzt noch 22 Kilometer laufen soll wusste ich in diesem Moment nicht. Ich lief los und fühlte mich überraschend gut. Schon bald sah ich die fünft Platzierte vor mir und merkte dass ich immer mehr aufholte, als ich sie dann anfangs zweiter Runde überholte, lief ich bewusst sehr schnell an ihr vorbei, dass sie mir nicht folgen konnte. Als ich genug Vorsprung hatte nach der zweiten Runde, war ich erleichtert und da Jodie Swallow das Rennen noch aufgeben musste war ich bereits auf dem 4. Platz.
Schon mehr als 6 Stunden war ich unterwegs und meine Kräfte verliessen mich nun fast ganz, also versuchte ich die dritte Runde so gut es ging noch zu laufen. Nach 6h 55min 02sec kam ich dann als vierte Frau ins Ziel und war total glücklich. Brett war super zufrieden und ich glaube auch ein bisschen überrascht, da er mich nicht so früh erwartet hatte. Ich selber war auch total überrascht und hätte nie gedacht, dass ich mich gegen all die Langdistanz Athleten so gut behaupten kann.
Ich hatte nun genug Zeit mich für die nächsten Rennen vorzubereiten, und fliege diesen Donnerstag nach Ungarn, wo ich am Welt Cup in Tiszaujvaros starte.
Céline :)
4. Rang am Europacup Genf, 24. Juli, 2011
In Genf gelang mir erneut ein super Resultat, mit dem ich nicht gerechnet habe. Das Rennen verlief genau nach meinen Vorstellungen.
Im Schwimmen verpasste ich fast die Spitzengruppe, da mein Startplatz nicht optimal war. Als sich eine dreier Spitzengruppe bildete, musste ich eine Zeit lang am Limit schwimmen, sodass ich ihnen folgen konnte. Danach fand ich aber einen guten Rhythmus und konnte leicht mithalten.
Als Zweite erreichte ich dann die Wechselzone. Ich hoffte auf eine kleine Spitzengruppe, sodass wir etwas Zeit auf die schnellen Läuferinnen rausfahren konnten. Genf hat einen sehr strengen Aufstieg, den wir jede Runde, das heisst sechs Mal hoch mussten. Unsere Gruppe hatte am Anfang sechs Athleten, zwei davon konnten schon im ersten Aufstieg nicht mehr mithalten, und wir waren nur noch eine vier-köpfige Spitzengruppe.
Im Laufen, lief ich von Anfang an vierter Position und versuchte nicht allzu viel Zeit auf die Spitze zu verlieren. Ich konnte den vierten Rang bis ins Ziel laufen, und ich freute mich, dass der Rückstand viel kleiner war als am letzten Europacup in Holten.
Einen Tag nach Genf fuhr ich für ein Trainingswettkampf nach L’Alpe d’Huez. Es blieb also nicht viel Zeit sich zu erholen.
Céline :)
Terminänderung U23 EM und SM, 20.Juli 2011
Da die U23 EM erneut nicht in Polen stattfinden kann, wurde die U23 SM ebenfalls geändert.
Triathlon U23 Europameisterschaften
Die Triathlon EM U23 wird am 28./29. Oktober in Eilat (Isr) ausgetragen.
Triathlon U23 SchweizermeisterschaftDie für den 7. August in Nyon angesetzte U23-SM findet neu am Sonntag 28. August in Uster statt.
Céline :)
6. Rang am Premium Europacup in Holten, 13. Juli 2011
Am vergangenen Samstag startete ich an meinem ersten Europacup dieser Saison. Nach 2008 und 2009 reiste ich bereits zum dritten Mal nach Holten. Da mir Holten sehr gut gefällt, freute ich mich schon lange auf dieses Rennen.
Das Schwimmen verlief sehr gut, ich kam in kein grosses Gerangel und konnte gut mit den ersten Schwimmerinnen mithalten. Die zweite Runde erhöhte ich das Tempo noch etwas und kam als Dritte aus dem Wasser. Da das Wasser nur 19.2° betrug, wurde leider mit Neopren geschwommen, was vor allem für die schlechten Schwimmer einen Vorteil ist, also kamen viele Athletinnen zusammen aus dem Wasser.
Nach einem guten Wechsel, nahm ich die Velostrecke als Zweite in Angriff und fuhr von Anfang an ein hohes Tempo. Es bildete sich dann eine Spitzengruppe von sieben Athletinnen. Teilweise hatte es starken Wind auf der Strecke, ich wollte aber auf keinen Fall einen Zusammenschluss, deshalb fuhr ich viel vorne und schaute, dass das Tempo hoch blieb. Mit einem Vorsprung von 2‘40‘‘ auf die zweite Gruppe erreichten wir dann die Wechselzone.
Auf den ersten Laufmetern fühlte ich mich ziemlich gut, merkte jedoch schnell dass ich das Tempo nicht halten kann und wurde immer langsamer. Nun merkte ich die Führungsarbeit auf dem Rad in den Beinen. Ich lief lange an fünfter Stelle, musste mich jedoch einen Kilometer vor Schluss, meiner Trainingspartnerin Ruth Nivon, geschlagen geben und wurde gute Sechste.
Da mein Schwerpunkt momentan im Training in den Disziplinen Schwimmen und Radfahren liegt, bin ich mit dem Rennverlauf sehr zufrieden. Ich kann in diesen Disziplinen mit der Spitze sehr gut mithalten. Im Laufen habe ich auch bereits grosse Fortschritte gemacht, es geht einfach noch darum diese nach harten Radeinheiten umzusetzen.
Am Sonntag, 24. Juli findet bereits das nächste Europacup Rennen in Genf statt, natürlich hoffe ich, mir gelingt dort wieder ein super Rennen.
Céline :)
Foto by Kurt Grüter
Zytturm Triathlon Zug, 19.Juni, 2011
Gestern durfte ich einen erneuten Start-Ziel Sieg feiern in Zug. Das Rennen in Zug ist jeweils ein Doppelsprint, das heisst wir machen zweimal einen Triathlon über die Distanz von 300m Schwimmen, 8km Radfahren und 2km Laufen.
Ich freue mich über diesen zweiten Sieg in meiner Saison und hoffe dass es so weiter geht.
Céline :)
Photo by Kurt Grüter
Swiss Triathlon Circuit Murten, 14. Juni, 2011
Am letzen Donnerstag hat mir mein Trainer gesagt, dass ich noch ein bisschen Übung für die Wettkämpfe brauche, also durfte ich eine Woche nach meinen Half-Ironman Debüt bereits am nächsten Rennen starten.
Ich hoffte, auf ein gutes Rennen und dass ich nicht mehr allzu müde war.
Das Schwimmen verlief wieder sehr gut, mit meiner Trainingspartnerin Rahel Küng schwamm ich von Anfang an ein hohes Tempo, sodass uns niemand folgen konnte. Nach den 1.5km stieg ich als Erste aus dem Wasser.
Auf den 45 Radkilometern konnte ich einen Vorsprung von vier Minuten auf die zweite Platzierte heraus fahren.
Im Laufen konnte ich den Vorsprung noch vergrössen und kam mit knapp 6' Vorsprung ins Ziel.
Das Rennen verlief ziemlich perfekt. Mein Trainer war sehr zufrieden und hat gesagt, dass ich Neues dazu gelernt habe. Ich bin auf dem richtigen Weg und mache immer mehr Fortschritte.
Am nächsten Samstag starte ich an meinem Heimrennen in Zug und hoffe auch dort auf ein perfektes Rennen.
Celine :)
Photo by Reinhard Standke
70.3 Ironman Rapperswil, 10.Juni, 2011
Am vergangenen Sonntag startete ich an meinem ersten Halb-Ironman in Rapperswil! Mein Trainer wollte, dass ich mal ein Rennen mache, dass länger ist als die olympische Distanz. Windschatten fahren ist über die Ironman Distanz nicht erlaubt, somit hatte ich vor dem Radfahren am meisten Respekt, da ich zuvor noch nicht einmal im Training 90km alleine gegen den Wind gefahren bin. Trotzdem ging ich zuversichtlich an den Start.
Der Schwimmstart fand um 8.55 Uhr mit den Pro Männern statt. Es lief mir ausgezeichnet im Schwimmen und ich stieg nach den 1.9km Schwimmen als 4. Overall und als Erste bei den Frauen mit 40 Sekunden Vorsprung aus dem Wasser.
Dann ging es auf die langen 90 Radkilometer. Meine Führungsposition musste ich bereits nach 10km an die spätere Siegerin Caroline Steffen abgeben.
Auf den zweiten 45km verliessen mich dann meine Kräfte schon ein wenig und ich versuchte einfach nicht allzu viel auf die Frauen vor mir zu verlieren.
Als 9. platzierte stieg ich dann vom Rad. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, wie ich jetzt noch einen Halbmarathon laufen soll, mit diesen schweren Beinen. Irgendwie ging es jedoch trotzdem, leider aber nicht mehr so schnell, sodass ich nochmals vier Plätze verlor.
Es war eine super Erfahrung für mich. Dieser Wettkampf hat mir gezeigt, wo meine Schwächen liegen und dass ich noch viel Arbeit vor mir habe.
Eines ist jedoch klar, das nächste Rennen über die olympische Distanz wird mir bestimmt kurz vorkommen.
Celine :)
Es geht wieder los...., 19.05.2011
Einen Monat nach meinem ersten Rennen in Ishigaki geht mein Abenteuer endlich weiter.
Knapp einen Monat verbrachte ich zu Hause bei meiner Mutter, und musste neben dem Training auch viele organisatorische Dinge erledigen; wie Wettkampfplannung, Sponsoren pflegen, Post öffnen usw. Trotzdem genoss ich die Zeit zu Hause, um auch die Familie und Freunde wieder einmal zu sehen. Neben alldem kam aber das Training nie zu kurz. :)
Am Anfang dieser Zeit war ich oft sehr müde vom TL in Thailand, vom Weltcup in Ishigaki und dann kam auch noch der Jetlag dazu.
Jetzt bin ich aber wieder fit und freue mich, dass es schon bald mit den nächsten Wettkämpfen weitergeht.
Ab nächstem Montag werde ich für den ganzen Sommer nach Leysin ziehen, um dort unter der Beobachtung meines Trainers optimal trainieren zu können. Da die Trainings alleine zu Hause etwas langweilig sind, freue ich mich auf die Trainingsgruppe und vorallem auf Brett.
Am 5. Juni werde ich dann an meinem ersten Halb Ironman in Rapperswil starten. Ich freue mich total auf dieses Rennen.
Da das Rennen in der Schweiz stattfindet, freue mich über jede Unterstützung am Strassenrand.
Bis Bald
Céline :)
Rennbericht Ishigaki World Cup, 20. April 2011
Ich war ziemlich nervös vor meinem ersten Rennen im Jahr 2011. Ich wusste jedoch, dass ich gut trainiert habe, und ein gutes Resultat erzielen werde.
Das Schwimmen verlief jedoch alles andere als gut. Normalerweise ist das Schwimmen miene beste Disziplin, in Ishigaki habe ich jedoch gemerkt, dass es nicht nur darauf ankommt wie man schwimmt, sondern auch wie man sich durchsetzen kann. Leider habe ich noch nicht wirklich Erfahrungen in diesen Sachen und kam, nachdem ich mehere Schläge einstecken musste, ziemlich in Panik. Also liess ich mich zurückfallen, dass ich genügend Platz hatte. Ich stieg also nicht in den Top 5 aus dem Wasser, wie mein Trainer es eigentlich wollte, sondern schaffte es gerade noch knapp in die zweite Radgruppe.
Auf dem Rad gab es dann eine kleine Führungsgruppe mit vier Athletinnen, die 30'' Vorsprung auf meine Gruppe mit 31 Athletinnen hatten. Ich fühlte mich ziemlich stark auf dem Rad und war immer vorne in der Gruppe positioniert. Nach fünf Runden von sieben, gelang es uns die vier Athletinnen einzuholen. Somit wechselten eine Gruppe von 35 Athletinnen auf das abschliessende Laufen.
Ich lief von Anfang an mein Tempo, sodass ich die zehn Kilometer möglichst regelmässig laufen konnte. Als 28. passierte ich die Ziellinie. Meine Laufleistung hat sich zum letzten Jahr klar verbessert, es reicht jedoch noch nicht um vorne mitzulaufen. Ich bin jedoch zuversichtlich und freue mich auf den nächsten Trainingsblock.
Céline :)
Ishiagki World Cup, 18. April 2011
An meinem ersten Rennen dieser Saison, und vorallem an meinem ersten Weltcup bei der Elite, belegte ich den 28. Rang.
Ich kann mit diesem Einstieg zufrieden sein, es liegt jedoch noch viel Arbeit vor mir. (ausführlicher Rennbericht folgt...)
Morgenfrüh fliege ich zurück in die Schweiz. Am Mittwoch um 08.00 Uhr morgens werde ich in Zürich landen. Ich freue mich nach langer Zeit endlich wieder meine Familie und Freunde zu sehen.
Céline :)
Vorschau: Ishigaki World Cup, 16.4.2011
Nach dem fünf-wöchigen Trainingslager in Thailand bin ich am vergangen Dienstag nach Ishigaki gereist. Nach einer etwas mühsamen Reise, mit Diskussionen wegen Übergepäck und Verspätung bin ich am Mittwochabend gut in Ishigaki angekommen. Da das Klima und die Zeitzone in Thailand sehr ähnlich war wie hier, brauchte es nicht viel Zeit um sich anzuklimatisieren und ich bin perfekt fürs Rennen vorbereitet.
Bei den Frauen geht ein sehr gute besetztes Feld an den Start, als Favoriten gelten sicher die drei Gold-Group Mitglieder (Top Ten der WC-Serie 2010), Barbara Riveros (CHI), Helen Jenkins (GBR) und Mariko Adachi (JAP).
Seit Januar trainiere ich nun wie ein „richtiger“ Triathlonprofi, und bin bereit für mein erstes Rennen. Ich werde mein Bestes geben und hoffe ich erziele das bestmögliche Resultat.
Das Rennen wird mit Live-Timing auf www.triathlon.org übertragen. Der Start der Frauen erfolgt um 06.00 MESZ.
Céline :)
James Bond Island
News aus Krabi, März 2011
Seit knapp drei Wochen trainiere ich mit der Gruppe von Brett Sutton, in Krabi, Thailand. Es gefällt mir sehr gut hier, da es immer schön warm ist, egal ob die Sonne scheint, oder ob es regnet. Zurzeit ist es tagsüber fast immer schön und am Abend regnet es jeweils zwei bis drei Stunden. Was manchmal bei harten Laufeinheiten fast schöner ist, als wenn man das Training bei 40° in der prallen Sonne absolvieren muss. Die Landschaft hier in Thailand ist wunderschön und man fühlt sich manchmal schon fast wie in einem Regenwald, weil alles so schön grün und bewachsen ist.
Unser Hotel ist klein, aber es hat alles was man braucht. Für meinen Geschmack hat es ein bisschen viele Ameisen und andere komische Insekten, aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch daran.;) Das Hotel liegt etwas ausserhalb von Krabi, das heisst man kann wirklich nur trainieren, essen und schlafen.
Wie immer bei Brett trainieren wir sehr viel, und vorallem hart.
Die Trainings laufen für mich zurzeit sehr gut und ich bin topmotiviert für die Saison 2011. In drei Wochen fliege ich bereits an meinen ersten Weltcup nach Ishigaki, Japan. Ich hoffe auch, dass dieser nach der Tragödie in Japan überhaupt stattfindet.
Ansonsten bleibt mir noch mehr Zeit zum trainieren, um noch fitter zu werden für die Wettkampfsaison 2011. Ihr hört auf jeden Fall von mir wie es weiter
geht.
Céline :)
Trainingslager Gran Canaria, Feb. 2011
Die letzten zwei Wochen verbrachte das Swiss Triathlon Elitesport- Team in Playa del Ingles, Gran Canaria.
Wir waren insgesamt 17 Athleten, die von den super Trainingsbedingungen profitieren konnten. Dank dem Staff von Swiss Triathlon, hatten wir ein super organisiertes Lager und auch medizinisch eine optimale Betreuung.
Die Hotelanlage war nur einige Minuten vom Swimming-Pool und Laufbahn entfernt. Das Hotelteam war sehr zuvorkommend und freundlich, sodass wir immer gut verpflegt waren und eine super Erholung zwischen den Trainings hatten.
Das Wetter war die ganzen zwei Wochen mit Sonnenschein und 20-25 Grad perfekt.
Wir haben hart und viel trainiert und wieder viel Neues dazu gelernt. Nun bin ich für 10 Tage zu Hause bevor ich am 3. März für sechs Wochen nach Thailand fliege.
Céline :)
Nachwuchs-Förderpreis, 4. Feb. 2011
An der Sportgala im Bieler Kongresshaus wurde neben dem Sportler und Sportlerin des Jahres vom Seeland bereits zum sechsten Mal der Panathlon-Preis vergeben.
Ende Jahr wird jeweils vom Panathlon-Club-Biel bestimmt, wer den Nachwuchs-Förderpreis erhalten soll. Der Preis in der Kategorie Nachwuchs ging dieses Jahr an mich. Da ich jetzt erst seit einem Jahr in Hagneck wohne, kam der Preis doch etwas überraschend. Ich freue mich natürlich deshalb umso mehr über diesen Preis, da ich nun auch im Seeland bereits etwas bekannter geworden bin. Nochmals Herzlichen Dank an den Panathlon-Club-Biel, die finazielle Unterstützung kann ich gut für den Sport gebrauchen.
Céline :)
Trainingbase Tenero, 30. Jan. 2011
Am 11. Januar direkt nach meiner letzten Prüfung vom Handelsdiplom, fuhr ich nach Tenero, wo das erste Trainingslager mit meinem neuen Trainer Brett Sutton statt fand.
Für knappe drei Wochen trainierte ich in Tenero, wo wir super Trainingsbedingungen hatten. Schwimmen konnten wir im 50m Swimming-Pool, der im Winter mit einem riesigen Ballon zugdeckt ist.
Da wir fast die ganzen 3 Wochen stahlblauen Himmel hatten, konnten wir die langen Veloausfahrten teilweise draussen machen. Die harten Intervall-Trainings absolvierten wir jeweils auf der Rolle. Im Laufen waren wir entweder auf der Bahn anzutreffen oder auf dem Laufband. Dauerläufe, gab es nur in Ausnahmefällen. ;)
Ich konnte bereits viel neues und vorallem spannendes lernen. Jetzt freue ich mich auf eine Woche zu Hause bei meiner Mutter, bevor es dann am 5. Februar bereits ins nächste Trainingslager nach Gran Canaria geht.
Céline :)
The S-Project, Jan. 2011
Swiss Triathlon startet ebenfalls im Jahr 2011 ein neues Projekt. Das S-Project, wobei das "S" für Success => Erfolg steht.
Ich freue mich ein Teil dieses Projektes zu sein. Es ist eine einmalige Chance, mit einem der weltbesten Trainer trainieren zu können.
Brett Sutton hat viele Athleten an der Weltspitze, er trainiert unter anderem auch die Schweizer Topathleten wie Nicola Spirig, Reto Hug und Caroline Steffen.
Ich freue mich auf die harten und vielen Trainingstunden mit ihm, um so schnell wie möglich an die Weltspitze zu kommen.
Céline :)
Herzlich willkomen auf meiner neuen Homepage, Jan. 2011
Damit all meine Familienangehörigen, Freunde, Sponsoren und Fans immer auf dem neusten Stand sind, dachte ich es sei an der Zeit eine neue Hompage zu erstellen.
Das Jahr 2011 ist ein Start von etwas Neuem. Ich habe mein Handelsdiplom im Januar erfolgreich abgeschlossen, und kann mich jetzt voll und ganz auf den Sport konzentrieren.
Ich wünsche allen viel Spass beim durchstöbern meiner Homepage.
Céline :)